Ausbildung (Gavin)

 


21.01.2017 - Schnuppertrailen in Landschaftspark Duisburg...
Gregis und Gavin waren die Azubis unter den Profis und mussten erst einmal verstehen, was sie machen sollen.

Angefangen haben wir mit Gregis, er bekam sein Trailgeschirr an und wurde mit der 10m Leine am Halsband zum Abgang geführt. Dort stand schon unsere Zielperson. Ich übergab ihr unsere Belohnung. Dann durfte Gregis kurz an dem Bestätigungsfutter riechen  und die Zielperson ging mit dem Futter davon -eine ganz kleine Distanz- und verschwand hinter einem Strauch. Die Leine wurde vom Halsband ans Geschirr umgehängt und Gregis stand schon im Geschirr, wie ein Vollblut vor dem Start und auf mein Kommando "Trail", rannte er los. Ich lies also die 10 m Leine durch meine Hände gleiten und rannte dann hinterher. Bei der Zielperson angekommen gab es dann "Party" -er wurde ganz doll mit dem Futter belohnt-….dieses wurde dann noch einmal wiederholt. 

Mit Gavin dann das gleiche "Spiel"…..beide haben eine super Nasenveranlagung und beide haben sich unbefangen und freundlich gezeigt. Auch hat man gemerkt, welche Freude sie am Trailen haben.
Nach jedem kurzen "Trail" wurde die Leine wieder vom Geschirr ans Halsband gehängt und nach dem letzten "Trail" wurde das Geschirr dann sofort ausgezogen.
Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich doch unsere Hunde arbeiten.
Danke an Arno und Marita, die mich mitgenommen haben und mir einen kleinen Einblick gegeben haben.

03./04.09.2016 - Seminarwochenende mit Petra Krivy

Themeninhalt: Mein Hovi und ich!

Ein Wochenendseminar, in welchem es nicht um Gehorsam und Erziehung, sondern um Hunde- und Menschenverhalten in der Praxis ging.

 

  • Wie sieht es mit dem Mensch-Hund-Team allgemein aus?
  • Wie und als was sieht der Mensch seinen Hund?
  • Wie und als was sieht der Hund seinen Menschen?
  • Ist eine gute Bindung/Beziehung vorhanden und was bedeuten überhaupt Bindung und Beziehung?
  • Was für ein Persönlichkeitstyp ist Ihr Hund und was bedeutet das für den Alltag mit ihm?

1. Seminartag

 

Samstag Morgen ging es früh -mit beiden Hunden- nach Haltern. So richtig konnte ich mir nicht vorstellen, was  mich erwartet umso mehr gespannt war ich auf die erste Übung, die sich eigentlich total einfach anhörte. Eigentlich! 

Hund wurde an eine 5m Leine gehängt und dann musste der Hundeführer einfach bis zum Ende des Platzes gehen, kurz vor Ende links abbiegen, dabei die Leine fallen lassen, ein Stück geradeaus und dann wieder link bis auf die Hälfte vom Hundeplatz laufen und dort ein Spiel mit dem Hund. Soweit so gut. Es dauerte mehrere Hundeteams, bis wirklich jeder wusste, was erwartet wurde. Interessant, wie unterschiedlich doch unsere Hunde sind. Von Hündinnen, die -wie man glaubt- ohne ihr Frauchen nicht Leben wollen, bis hin zu Rüden, die einfach ihr Ding gemacht haben. Alles wurde Videographiert und auch das Verhalten sofort mit jedem Hundeführer besprochen.

Gavin zeigte auch das von mir vorher eingeschätzte Verhalten. Er blieb einfach im Schatten am Ende des Hundeplatzes stehen. 

 

Als zweiter "Verhaltenstest" wurde ein Stoffrotti hinter einem Baum aufgestellt. Die Hunde konnten den Stoffrotti nicht sofort bei Eintritt auf den Hundeplatz sehen. Ohne Leine wurden sie reingeschickt. Hundeführer blieb am Eingang stehen.

 

Gavin hatte seinen "Gegner" gleich gesehen, und ging direkt fiepend auf ihn zu. Da gab es keinen Umweg. Der Baum neben dem Stofftier wurde anständig markiert und direkt vor Rottis Nase kräftig gescharrt. 

 

Wir haben gelernt, an was der Welpe sich zuerst bindet und wie mit verschiedensten Situationen umgegangen werden sollte. Es gab kein gut oder schlecht, dass fand ich persönlich auch sehr schön. Ein jeder Hund wurde da abgeholt, wo er stand. 

 

Ein total interessanter Tag, der viel zu schnell vorüber ging.

2. Seminartag

 

Sonntag Morgen ging es dann wieder nach Haltern. Die Hundeteams wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Wobei die Entscheidung in welche Gruppe dem Hundeführer überlassen wurde.

Es gab eine Übung mit Futter und eine mit Spiel. Ich entschied mich bei Gavin für die "Futtergruppe" und bei Gregis für die Gruppe mit der Spieleinheit.

 

Ich musste mit Gavin zum letzten Drittel des Platzes kommen. Dort waren dann Petra mit ihrer Kamera, eine Hilfsperson, die den Hund an ihre Leine nahm und ein Futternapf, der vor den Augen des Hundes mit Geflügelwürstchen gefüllt wurde. Dieser wurde ca. 6 m entfernt vom Hund auf die Erde gestellt, noch etwas Spektakel mit dem Napf, dann verschwand Petra hinter ihre Kamera. Ich musste den Platz kpl. verlassen, während Gavin noch bei der Hilfsperson an der Leine war. Als ich aus Sicht war, wurde Gavin abgeleint.  Er hat wohl ein seltenes Verhalten gezeigt. Er ging zuerst zum Futternapf, womit ich auch gerechnet habe. Als er fertig war, rannte er zum Ausgang, als er mich sah, dreht er im Galopp wieder um, und rannte zurück. Diesmal zum Korb, wo das Würstchen Glas drin stand. Der Deckel auf dem Würstchenglas verhinderte, dass er sich auch dort selbst belohnt.

 

Unser lieber Gavin ist immer für eine Überraschung gut und genau das lieben wir so an ihm.

 

Es war ein wirklich tolles Wochenende! 

Außerdem haben wir uns, wie immer eigentlich, in Haltern besonders wohl gefühlt. Man wird einfach von einer "großen Familie" liebevoll umsorgt! Danke dafür!

 

Wer mehr über das Seminarangebot von Petra Krivy erfahren möchte, schaut einfach auf ihrer Homepage www.tatzen-treff.de .


03.06. - 04.06.2016 - INDIVIDUALTRAINING IN HALTERN AM SEE

 

Tutorin - Antje Engel

03. und 04.06.2016 - Individualtraining mit Antje Engel und Annette Kottwig in Haltern am See

Für mich war es eine tolle Vorbereitung auf die Team Balance Prüfung im September 2016. Zwei Trainingstage, die zu 100% meine Vorstellungen erfüllt haben.
Antje Engel vermittelte uns Teilnehmern den fairen und artgerechten Umgang mit unseren Hunden. Sie fesselte alle Anwesenden mit ihrer lieben Art. Ihr umfangreiches Fachwissen lassen jedes Seminar mit ihr zu einem besonderen Erlebnis werden. Sehr gerne nehme ich weite Strecken in Kauf um einfach dabei sein zu können.


Egart Lind schreibt zum Ziel der Team-Balance:
In Team-Balance steht das „WIE des Umgangs“ mit dem Hund ebenso wie das „WIE der Vermittlung“ im Vordergrund. Nicht fertige Sport-Übungen sollen gezeigt werden, sondern WIE der Teamführer seine Ziele artikuliert und WIE sie der Hund annimmt und umsetzt.

Es ging um die Motivationsbereiche, die objektfreien Spiele (Bewegung & Haltung, Berührung, Akustik, Mimik & Gestik) und Spiele mit Objekten (Spielbeute, Futter, Geruch).

Wir haben unser Einstimmungsfeld, den Korridor und das Vorführfeld kennengelernt.

Dann ging es um die Einzelnen Aufgaben der Team-Balance-Prüfung.

Tag 1 des Seminars:

Die Vorbereitung

1. Das Einstimmen für die Übung „Start und Basis-Spiel“
2. „Basis-Spiel“
3. Kontaktspiele und Beißhemmung (objektfreies Spiel)
4. Anhalten und 6 Haltungswechsel (Halt, 1. Sitz, 2. Platz, 3. Sitz, 4. Steh, 5. Platz, 6. Steh)

Ende erster Seminartag. Es war total interessant, wie unterschiedlich Gregis und Gavin mit den gestellte Aufgaben umgegangen sind. Eine wirklich sehr anspruchsvolle Prüfung, wo die Balance wirklich stimmen muss. Mir wurde deutlich, dass es noch sehr viel Luft nach oben gibt.

Tag 2 des Seminars:

5. Gruppe: Reizbewältigung, Bindung und Erziehung

Eine Gruppe mit 4 Hilfspersonen muss umrundet werden und durchquert. Die Hilfspersonen stehen in einer Linie. Die Teamführer müssen die einzelnen Personen nacheinander mit einem Vollkreis, beginnend mit der links stehenden Hilfsperson, wobei der Hund innen geführt werden muss, umrunden. Vom Hund wird erwartet, dass er freudig an lockere durchhängender Leine mitgeht. Das Team umrundet nacheinander die erste beiden Ablenkungspersonen (visueller und akustischer Reiz). Auf der Höhe der dritten Person stehen bleiben und die Hilfsperson nimmt Kontakt mit dem Hund auf, nähert sich und berührt ihn an mehreren Stellen. Anschließend umrundet das Prüfungs-Team die vierte Person. Die Hilfsperson hält ein geruchlich starkes Reizobjekt (z. B. Wurst) in Schnauzenhöhe und dreht sich während der Umrundung mit. Vom Hund wird erwartet, dass er der Versuchung, sich des Reizobjektes zu bemächtigen, widersteht.

6. Gruppe: Begrüßung & Begegnung, Erziehung, Sozialisation Hund-Mensch

Begrüßung auf Entfernung. Nach der Begrüßung auf Entfernung nähert sich der Teamführer mit seinem nah und an locker durchhängender Leine mitgehenden Hund der Begegnungsperson. Die Begegnungsperson hält in der linken Hand in Schnauzenhöhe ein Wurstbrötchen. Das Prüfungs-Team stellt sich auf Abstand eines Schrittes vor der Begrüßungsperson auf, wobei der Teamführer kurz seinen Hund widmet, den er in Position bring und begrüßt daraufhin die Begegnungsperson per Handschlag und durch Ansprechen. Das Wurstbrötchen der Begrüßungsperson wird von der linken in die rechte Hand gewechselt.

Beim Verlassen der Begrüßungsperson setzen sich zwei Jogger in Bewegung und laufen links und rechts vorbei.

7. Gruppe: Fremdobjekt-Toleranz

Zwei Hilfspersonen werfen sich einen Ball zu und spielen damit Fussball. Ein zweites Helferteam (Hund und Mensch) welches im Anschluss an den Fremdobjekt-Toleranz-Test die Provokation mittels Beutespiel gestalten wird, stellt sich auf. Das Prüfungsteam schaut dem Beutespiel zu, ohne das der Hund reagieren darf.

8. Objektfreie stimulative Kommunikation

- Haltung und Bewegung
- Akustik (Ansprechen, Laute, Geräusche, Ein Hörzeichen)
- Mimik und Gestik (Entfernen - Umdrehen - Warten, Herkommen, Mitkommen, Zeigen - zwei Näpfe, in einem ist Futter, werden links und rechts neben dem Teamführer aufgestellt und der Teamführer zeigt dem Hund, in welchem der Näpfe das Futter ist und Hund sollte auch nur zu diesem Napf gehen)

9. Futter und/ oder Beutespiel

10. A) Zurückbringen - Abgeben - Beutetausch - B) 3x Aus

11. Paradeübung und Herankommen

12. Such-Zeig (wurde aus zeitlichen Gründen ausgelassen)

13. Spiel und Stopp

14. Soziale Kompetenz, Unbefangenheit, Unablenkbarkeit, Fremdobjekt-Akzeptanz, Führ-Akzeptanz (zeitlich leider auch nicht mehr geschafft)

Zwei tolle Tage gingen viel zu schnell vorbei. Ein jeder Teilnehmer wurde an seinem Leistungsstand abgeholt.

Danke an Antje und Annette für die vielen wertvollen Tipps, die ich in unserem Alltag einbauen werde.


04.06. - 07.06.2015 - Lind-art®-Seminar in Haltern am See

Tutorin: Antje Engel

 

Themen waren:

Erziehung, Apportieren und meisterhafte Freifolge.

 

Erziehung nach Lind-art@:

Erziehung ist die Pflicht - Hundesport oder andere Beschäftigungen mit dem Hund sind die Kür!
Unter ‚Erziehung‘ verstehen wir den alltäglichen Umgang mit dem Hund, ob Zu Hause, Unterwegs oder bei Veranstaltungen, überall sollte das Team Mensch-Hund positiv auffallen!


Auf Basis der Team Balance, wurden verschiedene Alltagsübungen vermittelt. Respekt und Motivation im Alltag sollten sich die Waage halten, Einordnen statt Unterordnen war die Devise.

Rückruf, Begegnungen (Menschen, andere Hunde, Umwelt), Platz auf Entfernung, Bleiben in einer Position mit Entfernen, Impulskontrolle, Leinenführung, Anspringen von Personen,
Erdulden von Manipulationen wie Zecken entfernen, Ohren reinigen und Ähnliches

Alle Übungen wurden in der Theorie erarbeitet und in der Praxis auch außerhalb des Hundeplatzes trainiert!

 

Apportieren:

Das „Bringen" nimmt in der Unterordnung eine zentrale Stellung ein. Keine andere Übung kommt dreimal (variiert) vor.
Von insgesamt 100 Punkten fallen fast die Hälfte, nämlich 40 Punkte, auf die drei Apportiervarianten (10 Punkte für „Bringen auf ebener Erde", 15 Punkte für „Bringen über die Hürde" und weitere 15 Punkte für „Bringen über die Schrägwand"). Hinzu kommt, dass die drei Bringvarianten zu den komplexesten und gleichzeitig dekorativsten Übungen zählen. Hier zeigt sich ganz besonders die Begabung des Hundes als auch die Ausbildungsqualität seines Führers.

Wie das freudige und schnelle Apportieren mit Hilfe der Lind-art® umgesetzt werden kann, wurde an diesem Seminartag erarbeitet.

Freifolge:

Dieser Tag richtete sich an den „Team-Führer“, der sich darum bemüht, seinen Partner Hund Aufgaben annehmbar und lustvoll erlebbar zu vermitteln. Speziell die Freifolge im Hundesport ist für viele Menschen und auch Hunde eine ungeliebte Aufgabe, die gerne in Desinteresse und Unlust umschlägt und somit wiederum zu Frust bei beiden Teampartnern führt. Dabei ist eine gute Freifolge Harmonie pur und kann zu einem gemeinsamen Erlebnis von Hund und Mensch werden.

„Die Ziele des Menschen in Motivation des Hundes umzuwandeln“. und gemeinsames Auf- und Ausbauen der Elemente speziell für die Freifolge im Hundesport, damit beschäftigt sich dieser Seminartag. Es wird ‚verraten‘, wie das gemeinsame Gehen, Wenden, Kehren oder das Anhalten optimal gestaltet wird, wie man Atmung und Körpersprache als „natürliche Hilfen“ zur Vorankündigung einsetzt und worauf es ankommt, um den „Siegertypus“ auszustrahlen.

 

Nach diesen Seminartagen ist mir wieder etwas deutlicher geworden, wie man die Team Balance sowohl in den Alltag, als auch ins Training einbauen kann. Und was Balance wirklich bedeutet und wie wichtig es ist, diese zu leben. Ich werde versuchen, kleiner und detaillierter zu denken beim Übungsaufbau, werde versuchen spannend zu bleiben und gleichzeitig entspannter und deutlich lesbarer für den Hund zu sein.

 

Einen Spiegel vorgehalten zu bekommen, ist so wichtig.

Ich möchte meinem Hund gegenüber immer fair sein, deshalb werde ich weiter an mir arbeiten!

Gavin hat es auch sichtlich genossen, mit Frauli so viele tolle Übungen ausführen zu dürfen.

 

Man sollte niemals vergessen, üben bleibt spiel!!!

Bilder gibt es diesmal leider keine.

 

 

22.11.2014 - Lind-art®-Seminar - Apportieren in Königswinter

Tutorin: Renate Hummel

So wirklich weiter gebracht hat uns dieses Seminar leider nicht. Vielleicht bin ich

aber auch nur verwöhnt durch die mir bekannten Lind-Tutoren, die für alles immer

eine Lösung parat haben.


 

04.07.2014 - Trail-Protokoll

Trainer: Sebastian Schwerdt - Personensuch-Hundeschule Mantrailing - Unlimited

 
Was ist eigentlich Mantrailing fragte ich mich und begab mich mit unseren Hunden in die Hände von Sebastian, um näheres darüber zu erfahren und zu erlernen. Mantrailing steht für die Personensuche mit dem Hund.

 
Auf Sebastian´s Homepage Mantrailing-unlimited wird Mantrailing wie folgt beschrieben:

 
Beim "Trailen" übernimmt der Hund die Führungsrolle, in schwierigen Situationen gibt der Halter Hilfestellung. Durch ein vertrauensvolles Zusammenspiel von Mensch und Hund gelangen sie als Team gemeinsam ans Ziel.
Während der Suche verfolgt der Hund den individuellen Geruch eines Menschen. Dieser ist so einzigartig und unverkennbar wie ein Fingerabdruck und kann u. a. durch die Absonderung von Schweiß und abgestorbenen Hautschuppen vom Hund wahrgenommen werden. Von denen verliert der menschliche Körper in der Minute mehrere Zehntausend, die unentwegt wie eine Wolke um uns herumwirbeln. Durch äußere Umwelteinflüsse werden sie weggetragen, fallen zu Boden oder bleiben an Gebüschen hängen. Bakterien wandeln die abgestorbenen Hautzellen in Gase um, welche die Hundenase selbst in kleinsten Konzentrationen noch riechen kann. Aus diesem Grund ist es möglich, dass der Hund nicht nur auf der (Lauf-) Spur des Menschen trailt, sondern auch das nahe Umfeld mit einbezieht. Je nach Gebiet (Wald, Wiese oder Stadt) kann die Duftspur für den Hund tage-, in seltenen Fällen auch wochenlang erkennbar bleiben.

 
Der Mantrailer (Personensuchhund) orientiert sich am Individualgeruch. Dazu braucht er von der vermissten Person einen Geruchsträger (z. B. ein Kleidungsstück). Auf diese Art wird die Verbindung hergestellt und die Suche kann beginnen.

 
Unser erstes Mal bestand überwiegend aus Motivationsarbeit. Gregis und Gavin müssen ja erst einmal verstehen, was sie machen sollen.

Angefangen haben wir mit Gavin, er bekam sein Trailgeschirr an und wurde mit der 10m Leine am Halsband zum Abgang geführt. Dort stand schon unsere Zielperson. Ich übergab ihr unsere Futtertube. Dann durfte Gavin sich kurz an der Futtertube bedienen und die Person, in unserem Fall die liebe Renate, rannte mit der Futtertube davon -eine ganz kleine Distanz- und verschwand hinter einem Strauch. Gavin stand schon im Geschirr, wie ein Vollblut vorm Start und auf mein Kommando "Trail", rannte er los. Ich lies also die 10 m Leine durch meine Hände gleiten und rannte dann hinterher. Bei Renate angekommen gab es dann "Party" -er wurde ganz doll mit dem Futter aus der Futtertube belohnt-….dieses wurde mehrfach wiederholt. Das war ein tolles Spiel für unseren kleinen Fressbären.

Mit Gregis dann das gleiche "Spiel"…..beim ihm konnten wir aber relative schnell den Geruchsträger einbauen.....Renate nahm die Tüte mit dem Geruchsträger, machte Gregis mit Rascheln sehr neugierig....dann legte sie dem Geruchsträger auf die Erde und rannte weg -Hund durfte nicht sofort an den Geruchsträger-....dann -nachdem Renate aus unserem Sichtfeld verschwunden war, durfte Gregis zum Geruchsträger, er nahm eine Nase und im gleichen Moment kam mein Kommando "Trail" und schon lief er los um die vermisste Person mit der tollen Belohnung zu finden.
Nach jedem kurzen "Trail" wurde die Leine wieder vom Geschirr ans Halsband gehängt und nach dem letzten "Trail" wurde das Geschirr dann sofort ausgezogen.
Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich doch unsere Hunde arbeiten.
 

 

09. - 10.11.2013 -  Schutzdienstseminar

mit Marc Fischer.

Eine Einladung zum Schutzdienstseminar mit Marc Fischer, unserem RZV Helfer, das wollten wir uns nicht entgehen lassen.

So dachten wir von der Hovawart-Gruppe Grenzland und sind voller Erwartung und hoch motiviert samstags in aller Frühe nach Herten auf die Platzanlage des DVG-MV Herten gefahren.

Unsere Ausbilder Mark Fischer, Ina und Mathias Splesniok freuten sich schon auf die zwölf Teams. 
Das Wetter war gut und unsere Laune bestens.
Zuerst ging es in das gemütliche Vereinsheim, wo die Theorie des Basisseminars „Triebbereiche im Schutzdienst, Aufbauarbeit und Triebförderung“ erklärt wurde. 
Dann begann die Arbeit auf dem Platz:
Der Übungsbetrieb war gut durchorganisiert und diszipliniert im Ablauf. Jeder Hund kam täglich dreimal auf den Platz und wurde seinen Fähigkeiten entsprechend individuell gearbeitet. 
Respekt unseren nimmermüden Trainern für ihre Fitness und ihr Durchhaltevermögen. Jederzeit freundlich standen sie uns immer mit Rat und Tat zur Seite.
Was ich als Teilnehmerin sehr angenehm fand, war, dass das Trainerteam sich so gut ergänzte und ein einheitliches Ausbildungskonzept verfolgte. Auch scheinbare Kleinigkeiten wurden in der Ausführung miteinander abgestimmt.
Wir konnten feststellen, dass wir mit jedem Tipp von den Erfahrungen der Trainer profitierten. 
Es war beeindruckend zu sehen, dass diese Arbeit auch von Erfolg gekrönt war, denn schon am zweiten Tag des Seminars waren Hund und Hundeführer in vielen Ausführungen sicherer geworden, nicht zuletzt auf Grund der Ruhe, der Disziplin und der klaren Anweisungen der Ausbilder, wenn es auf den Platz ging.
Das Beobachten und geduldige Erklären unseres Trainerteams hat uns viel Wissen über die Reaktionen der Hunde und das Erkennen der eigenen Verhaltensweisen beschert. In erster Linie wurden uns unsere Fehler vor Augen gehalten, die es galt abzustellen …. und davon gab es so einige.
Die beiden Tage waren für uns ein voller Erfolg, und wir können uns glücklich schätzen, dass wir an diesem Seminar mit einem sehr sympathischen und tatkräftigen Trainerteam teilgenommen haben.
Alles in Allem ein gelungenes Schutzdienstwochenende mit gutem Wetter, vielen neuen Erkenntnissen, sehr guter Stimmung, bestem Essen (vielen Dank auch an all die fleißigen Helfer im Hintergrund) und ausgelasteten Hovawarten.
Was will das Herz mehr?

 06.08.2013 - Training auf dem Hundeplatz


 28.03. - 30.03.2013 - Lind-art®-Seminar

Antje zeigte uns, wie einfach es doch ist, einem jungen Hund  "Sitz-Platz-Steh"  im Spiel abzuverlangen. Gavin war total motiviert und stieg darauf ein....

 

http://youtu.be/jCepOKt2bz8

http://youtu.be/gn4tNMb0KGg

http://youtu.be/3zQ4m0VrEG0

 

28.03.2013 - "richtig spielen mit dem Hund"

in Barsinghausen

 

Lind-Trainerin: Antje Engel und ihr Team (Annette, Wally und Marion)

Hier meldet sich ein Wiederholungstäter ....

Mein erstes Lind-art ® - Seminar "richtig spielen mit dem Hund" habe ich mit unserem damals 6 Monate alten Gregis absolviert....Sicherlich habe ich in all den Jahren mit unseren Hunden gespielt, doch diese Art des Spiels kannte ich nicht und stand dem 2011 skeptisch gegenüber.

Diesmal war der 5 Monate alte Gavin aktiver Teilnehmer......

Als erstes durften sich die Hunde auf dem Platz umsehen, was für den ein oder anderen schon eine Herausforderung war, da wir mit vielen Hunden und Menschen gleichzeitig auf dem Platz waren. Gavin hatte damit, wie damals Gregis auch, überhaupt kein Problem .....die Jungspunte sind da ja noch sehr unbefangen und offen.

Es gab eine theoretische Einführung zum "richtig spielen mit dem Hund" nach Lind und Übungen von Mensch zu Mensch.....lustig sag ich euch.

Dann wurde das Gelernte mit unseren Hunden umgesetzt. Beutespiele, Beutestreiten, Futterspiele.....da wurde sich richtig bewegt.....puh, da merkt man wieder, dass man nicht mehr die Jüngste ist .....

 

29.03. - 30.03.2013 - "Team-Ballance -intensiv-"
 

2012 erst Mal Team-Ballance und dann jetzt die Wiederholung......TEAM-Balance stellt neue Maßstäbe in der Hundeerziehung und Hundeausbildung dar. Die Motivationsbereiche werden erstmals nicht nur auf Beute oder Futter beschränkt. Alles, was dem harmonischen Miteinander dient und alles, was motiviert, wird eingesetzt.

- Akustik
- Berührung
- Beute- und Futterspiel
- Bewegung
- Mimik / Gestik

Und wie wenig verwendet man doch im Alltag.....

 

Dank Lind habe ich mit Gavin heute einen freudig arbeitenden und motivierten Junghund an meiner Seite.