Meine Qualifikationen


27.10. - 01.11.2022 - Obedience-Workshop in Sewekow.....

Fünf Trainer und 18 Teams haben sich bei Birgit Ilgner in Sewekow zum Gemeinschaftstraining versammelt, um viele neue Ideen auszutauschen und "Probleme" gemeinsam zu lösen. Jedes Team hat mit jedem Trainer trainiert und auch die Trainer haben sich gegenseitig kontrolliert.

 

Tolle Hunde, liebe Menschen, kompetente Trainer, abwechslungsreiches Training, tolle Verpflegung, super Wetter und optimale Trainingsverhältnisse, was will man mehr. Einfach geniale Trainingstage!

 

Danke an Birgit Ilgner, die diesen Workshop angeregt und durchgeführt hat und Danke an alle Teilnehmer für diese wunderbare gemeinsame Zeit.

 

Viele Fragen wurden in praktischer Ausführung beantwortet......

z. B.

- Wie gestalte ich die Gruppenarbeit abwechslungsreich? 

- Was muss gemacht werden, wenn mein Hund schräg in die Grundstellung kommt?

- Welche Möglichkeiten gibt es, dass mein Hund in der Fußarbeit in der Position bleibt?

- Wie baue ich das apportieren auf?

- Wie laufe ich in die Winkel?

- Wie lernt mein Hund das SUCHEN?

- Wie baue ich das Rückwärtslaufen auf?

- Gibt es Tricks, um den Hund schneller in die Box zu bekommen?

- Wie werden Aufgaben zerlegt?

- Wie bekomme ich meinen Hund über die Hürde?

 

Wichtig ist bei all unserem Training, dass wir den Spaß nicht verlieren und das wir immer mal  wieder zurück zur Basis kommen und diese auch reichhaltig belohnen. Rundum gelungene Tage und ich bin dankbar, dass ich dabei sein durfte.


01.10. - 03.10.2022 - Hundesportseminar in Brüggen.....

....mit Birgit und Christian Ilgner.

 

3 Tage Hundesportseminar mit Birgit und Christian Ilgner in Brüggen.......

Birgit Ilgner hat 2010  Elements® Leben gerufen. Mit Elements® verbindet man moderne und kreative Hundeausbildung.

18 Teams - ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld aus nah und fern mit Hovawarten aller Altersklassen waren angereist.

Den Teams wurde mit Elements® eine stressfreie, moderne, kreative und vielfältige Art der

Hundeausbildung vermittelt und jedes Team wurde dort abgeholt, wo es stand. Eine zwangsfreie und harmonische Ausbildung mit viel Abwechslung und Freude für die Teams an oberster Stelle.

Es waren mega Trainingstage in angenehm lockerer Atmosphäre, der Wettergott hat mitgespielt, super versorgt wurden wir und ganz nebenbei tauschten sich auch noch unsere Menschen über die verschiedensten Themen rund um den Hovawart aus.

An den nur positiven Feedbacks der Teilnehmer konnte man erkennen, dass sich Menschen und Hund wohl gefühlt haben und viel Spaß hatten.

Was will man mehr, es war ein rundum gelungenes langes Wochenende, welches Lust auf mehr macht.

Ein großes Dankeschön an Birgit und Christian Ilgner, dass sie den weiten Weg

auf sich genommen haben und uns einen großen Einblick in die Vielfältigkeit der Hundeausbildung vermittelt haben. Es wird hoffentlich schnell einen Wiederholung geben.

Es war einfach toll!

24.08.2022 - RZV-Ausbilder-Ausweis

Heute ist er eingetroffen, der Ausbilder-Ausweis und somit werde ich jetzt offiziell als Obedience-Ausbilderin im RZV geführt. Ich freu mich riesig, dass ich eins meiner gesteckten Ziele erreicht habe und bin gespannt, wie es im Hundesport mit meinen eigenen Hunden weitergeht.


08.08.2022 - "staatlich" geprüfte Obedience-Trainerin

Letztes Wochenende ging es dann nach Mannheim, um dort die Ausbildung abzuschließen. 

Nach einem sehr arbeitsintensiven, lehrreichen, interessanten Wochenende mit vielen tollen Teams / Trainern konnte ich den Obedience SKN (Sachkundenachweis) in Theorie und Praxis erfolgreich ablegen. Danke an alle, die dieses wunderbare Wochenende möglich gemacht haben.


27.03.2022 - Basisausbildung

Am 27.03.2022 begann mein Einstieg als Obedience-Trainerin mit der Basisausbildung samt bestandener theoretischer Prüfung. Erst jetzt konnte ich mich zum SKN Obedience anmelden. 


11. - 15.07.2022 - Hundesportwoche in Sewekow 
17 hoch motivierte Teams, alles Wiederholungstäter, trafen sich in der wunderschönen Feriengutanlage der Familie Ilgner um einzelne Übungen aus dem BH / Obedience-Bereich in kleinsten Teilübungen zu erarbeiten. Aufbau Fussarbeit mit Stepper und weitere Trainingsschritte, um dem Hund ein freudiges und korrektes Fuß beizubringen.

 

Es ging um Emotionen, Belohnungsrate oder wie man Hilfen wieder abbaut.
Wie werden die Übungen durch den Hund schneller ausgeführt und welche Übungen gibt es für den Stepper.
Es wurde erklärt, warum der erste Schritt bei der Fußarbeit so wichtig ist.
Der Blickkontakt wurde geübt und die Ablenkung eingebaut. Es wurde mit externer Bestätigung gearbeitet und es mussten Positionen gehalten werden.

 

Geübt wurde das Sitz auf Entfernung indem das Leckerli hinter den Hund geworfen wurde und dem Hund beim schnellen wieder rankommen ein Kommando „Sitz, Platz oder Steh“ zugerufen wurde. 
Der Zuruf sollte zackig ausgeführt werden…..uns qualmte der Kopf.
Beim Handtarget war in einer Hand das Futter, die andere Hand blieb offen und gespreizt.
Tippt der Hund mit der Nase die offene ausgestreckte Hand an, Klick Futter aus der anderen Hand.

 

Eine weitere Übung bestand darin, eine 2 minütliche Aufmerksamkeit des Hundes zu halten in der er hintereinander das gelernte mit viel Spaß abarbeitet.
Zwei Minuten können ganz schön lang sein.
Clara, Emely und Rosalie haben uns immer wieder gezeigt, wie die Übungen auszusehen haben. Da wird weder gelockt, noch mit Druck gearbeitet. Einfach eine Augenweide!
Dann wurde uns der Aufbau für das Rückwärtsgehen demonstriert. Gar nicht so einfach wie es aussieht. In kleinen Schritten ging es rückwärts über eine etwas vom Boden erhöhte Stange.
Jeder kleinste Tritt rückwärts wurde natürlich bestätigt. Dann an einer Wand auf dem Steg, danach der Steg weg von der Wand und rückwärts, wobei dort der Hundeführer in Front steht. Wenn das alles klappt, kann der Steg weg. 

 

Apportieren. Diese komplexe Übung kann in viele Einzelübungen zerlegt werden. Wichtig, der richtige Aufbau und wenn eine Übung mal nicht klappt, wieder einen Schritt zurückgehen. Diesmal war eine ganz erfahrenen Hundeführerin mit ihrem Rüden etwas verzweifelt, weil ihr junger Rüde ohne Ende das Holz zerkaute. Es war spannend zu sehen, wie Christian diese Unart innerhalb weniger Trainingseinheiten mit der Hundeführerin abstellen konnte. Da wurde schon mächtig gestaunt, welch ein großer Erfahrungsschatz mit unterschiedlichsten Lösungsansätzen - wirklich auf jeden Hund abgestimmt -, bei den beiden Trainern Birgit und Christian vorhanden waren/sind. 
Zum Training gab es die hauseigene Hundewurst vom Schlachter, die fanden Malik, Bahram und Gavin besonders gut.

 

Das Umlaufen der Pilonen und der Aufbau der Box wurden aufgefrischt und an der Geschwindigkeit wurde gearbeitet, schnelles Platz und Positionswechsel standen auch auf dem Stundenplan. 

 

HH-Training. Viele Übungen, die man mit dem Dog-Stepper machen kann. 

 

Birgit und Christian haben sich als Ziel gesetzt, dass die Hunde eigenmotiviert handeln und aus eigener Bereitschaft aktiv werden. Unsere Hunde sollten sich anbieten weil es sie interessiert und weil es ihnen Spaß macht gemeinsam mit uns etwas zu arbeiten.
Wir haben gelernt, was motivationssteigernde Übungen sind und wie man richtig belohnt. 

 

Es war eine wunderschöne Woche mit tollen Hunden, lieben Menschen und einem Umfeld, wo man sich nur wohlfühlen kann.
Das Essen war Spitze, die Landschaft traumhaft und das Training hervorragend, ganz nach meinen Geschmack, dieses Training kann ich jedem empfehlen. 
Danke an Birgit und Christian, die auch diesmal wieder so viel Geduld mit uns allen hatten. 
Aus einem "Ackergaul" kann man kein "Rennpferd" machen, aber man kann auch mit ruhigeren Hunden sein gesetztes Ziel erreichen. Es hat uns wieder so viel Spaß gemacht, dass die Planung für die nächsten Trainingswochen auf der Feriengutanlage bereits geplant werden.

 

Wir hatten das Glück, nach dieser Trainingswoche noch eine ganze Woche diese wundervolle Gegend genießen durften. In dieser Woche ging es auch drei Tage an die Ostsee nach Usedom, welch wunderbare Tage mit „unserem“ Sechserrudel. 

15. - 22.05.2022 - Sportwoche in Sewekow.....

Wieder liegt eine Traum-Trainingswoche im Landresort Feriengut Sewekow hinter uns. Viel zu schnell verging die Zeit. Ich werde so oft gefragt, was denn genau mir so gut in Sewekow gefällt, weil es ja schon mein zweites Zuhause geworden sei…..in erster Linie fühle ich mich mit meinen Hunden super aufgehoben. Ein besseres individuelles Training gibt es für mich nicht. Jeder wird da abgeholt, wo er steht. Es ist so ein fairer Umgang mit den Vierbeinern und es sind die Trainer Birgit und Christian mit dem Herz am rechten Fleck, die es einfach perfekt machen. Ich hab ja in 25 Jahren schon viele Trainingsmethoden kennengelernt, doch diese Art des Trainings ist genau das was ich mir vorstelle. Gemeinsam haben wir an unseren Trainingsbaustellen gearbeitet, um kleine Fehlerchen abstellen zu können. Natürlich liegt es immer an mir, denn mir fehlt oft die Idee, wenn es mal in einer Übung ein wenig harkt. Mir fällt es schwer Übungen zu zerlegen. Aber ich habe jetzt wieder viele Trainingsideen an die Hand bekommen und werde bis Juli fleißig üben. Dann ist es auch die tolle Verpflegung in familiärer Atmosphäre die es aus macht. Ich freu mich immer schon morgens auf das Abendessen in der so gemütlichen Gaststätte. Liebevolle Zimmer, Ferienwohnungen und Bungalow lassen keine Wünsche übrig, eben alles auf unsere Vierbeiner ausgerichtet. Auch kann man in einem top ausgestatteten Hundeshop alles kaufen, was das Herz begehrt. Für die Frauen ja auch immer wichtig. Und zu guter letzt noch die wunderschönen menschenleeren Wanderwege durch beeindruckenden Mischwälder und um riesige Seen mit tollen Badestellen. In einem Satz, da stimmt einfach alles. Habe euch mal ein paar Eindrücke mitgebracht. Sewekow ist immer eine Reise wert! Mein nächstes Training ist bereits gebucht und ich freu mich schon heute drauf. Jetzt heißt es fleissig bis Juli üben, damit ich wieder neue Übungen aufbauen kann.


31.10. - 07.11.2021 - Hundesportwoche in Sewekow....

Frauchen, ziehen wir um, oder warum stehen hier überall Taschen und Koffer? Herrchen fragt schon, ob wir noch einmal wiederkommen. Irgendwas ist heute anders als sonst. Frauchen rennt von oben nach unten und umgekehrt und sucht alles zusammen, für eine Hundesportwoche in Sewekow. Wir sind ja Wiederholungstäter, nur diesmal nicht mit zwei, sondern mit drei Hovawarten.

Gavin mit neun Jahren wäre lieber Zuhause geblieben, dem dreijährigen Malik ging es nicht schnell genug auf Reisen zu sehen und der kleine fünf Monate alte Bahram wusste noch nicht was ihn erwartet bei solch einer Ansammlung von Koffern und Taschen. Er harrte einfach der Dinge die da kamen. Nach großer Packaktion ging es dann endlich Richtung Osten. Nach sieben Stunden hatten wir unser Ziel erreicht. Nach Ankunft wurden zuerst einmal die Hunde bewegt, dann der Bungalow für die nächste Woche bezogen und es gab ein leckeres Abendessen mit Vorstellungsrunde der Teilnehmer. In unser Gruppe waren elf Hundeführer (Iris mit Juna, Heike mit Bruno, Imke mit Gajus, Sabine mit Miro, Ester mit Duke, Martin mit Obelix, Marion mit Fina, Doro mit Abell, Gerd mit Neville und wir). Eine wirklich tolle Truppe, was sich schnell herausstellte. 

Die Trainingstag wurden für Obedience, die Königsdisziplin unter den Hundesportarten genutzt. Hier drehte sich alles um den Gehorsam des Hundes bei der Ausführung von Kommandos. Teamarbeit zwischen Hund und Mensch steht dabei im Vordergrund. Eine Hundesportart, bei der es besonders auf harmonische, schnelle und exakte Ausführung der Übung ankommt.

Tag 1:

Drei Minuten durchgängige Aufmerksamkeit, in dem die Übungen - ohne das der Hund Zeit für andere Dinge hat - hintereinander abgearbeitet werden. Drei Minuten voll konzentriert den Hund bei sich halten, da können drei Minuten lang sein.

Danach folgten Übungen zur Fußarbeit mit dem "Dogstepper". Bei unseren Hovawarten wurden immer wieder die Fußposition abgefragt. Leckerlies wurden geworfen um die Hunde dann wieder ins Fuß zu rufen. Seitliche Schritte, der Hund muss folgen. Fuß und Blickkontakt. Fußposition mit Ablenkung. 1 Schritt angehen, Grundstellung. 5 x 1 Schritt Fuß, Futter. 1 Schritt ohne Futter und Futter kommt aus der rechten Hand. Dann haben wir Fuß mit externer Bestätigung hinzugenommen (Bingo). Besonders wichtig ist dabei, immer wieder Emotionen zu zeigen. Unsere Hunde leben dafür.

Tag 2:

Pylon:

Ob der Hund den Pylon rechts oder links herum umrundet spielte dabei keine Rolle,  nur sollte er schnell. Auch da gab es viele Tipps, wie man die Hunde schneller und enger herum bekommt. 

Target:

Das Prinzip dabei ist, dem Hund wird zunächst beigebracht zu einem Ziel (Target) zu laufen und wird dort bestätigt, wenn er das Target mit der Nase oder Pfote berührt.

Box:

Das Target wurde dann zur nächsten Übung in die Box gelegt und der Hund wurde zu Beginn aus kleiner Entfernung zum Target geschickt. Alle Übungen wurden in Kleinstübungen zerlegt und für alle vorgeführt und erklärt. Auch da waren die Emotionen wider mit das Wichtigste.

Tag 3:

Obedience Gruppenarbeit, Unbefangenheit, Betasten, Abliegen und Abrufen. Die Stepperstrasse wurde aufgebaut, um darauf den Positionswechsel zu trainieren.

Tag 4:

Dieser Tag wurde für Wiederholungen genutzt und es wurde der Sinn des umgekehrten Locken erklärt.

Tag 5:

Ein Tag an dem das richtige Beutespiel auf dem Plan stand. Sehr spannend, wie unterschiedlich doch die Hunde gespielt haben. Es wurden offene Fragen beantwortet und jeder konnte noch einmal seine Lieblingsübung wiederholen.

Auch am letzten Trainingstag sind die Stunden nur so verflogen.

Nach dieser Wochen hatten wir verstanden, wie man die Übungen zerlegen kann, wie man Schnelligkeit in die Übung bekommt und wie man immer eine hochmotivierten Hund an seiner Seite hat. Es gab viele Anregungen und unser Ziel der kommenden Wochen wird es sein, die Hausaufgaben, die uns Christian und Birgit mit auf den Weg gebracht haben, abzuarbeiten.

Wir haben gelernt, dass man zum einen Erziehung und Sport nicht voneinander trennen kann, wenn man ein Team mit seinem Hund sein möchte und dass zum anderen die Aufmerksamkeit des Hundes eine Grundvoraussetzung für die Kommunikation zwischen Hund und Mensch ist.

Ein Mensch/Hund-Team zu sein bedeutet immer, auch das Gegenüber mit seinen Bedürfnissen und Beweggründen zu sehen.

Die abendlichen gemeinsamen Spaziergänge haben das ganze abgerundet.

Eine sehr intensive Woche liegt hinter uns, und mit Birgit und Christian hatten wir sehr kompetente Trainer. Ob im Aufbau oder bei der Vollendung von Übungen, es wurde jeder Teilnehmer seinem Ausbildungsstand entsprechend abgeholt. Man hatte niemals das Gefühl, dass man es nicht schaffen könnte oder dass es den Trainern zu viel wurde. Hundesport ist eben eine echte Herausforderung an unsere Kreativität.

Kurzum, es war alles perfekt.

Tolle Unterkunft, wunderbares Training, super leckeres Essen….es stimmte einfach alles.

Für unseren fünf Monate alten Bahram war das Training so wertvoll. Spielerisch hat Christian mal gezeigt, wie schnell doch unsere kleinen Vierbeiner gestellte Aufgaben ausführen und verstehen. Es war einfach wunderbar anzusehen, mit welcher Freude alle dabei waren.

Danke an Birgit, Christian und Peter für die unvergesslichen Tage in eurem Feriengut. Ihr habt zu eurer Kompetenz auch das Herz am rechten Fleck. Man kann sich einfach nur wohl fühlen.


25.10. - 01.11.2020 - Sportwoche mit Birgit und Christian Ilgner in Sewekow...

Am Sonntag, 25.10.2020 machten Rolf und ich uns auf den fast 600 km langen Weg nach Sewekow. Unser Auto war bis unters Dach vollgepackt. Ziel: die wunderschöne Ferienanlage der Familie Ilgner. Nach staufreier Fahrt wurden wir vom Hausherrn Peter in Empfang genommen. Peter zeigte uns dann unsere Ferienwohnung und wir richteten uns danach häuslich ein. Nach kleiner Spazierrunde ging es dann auch erst einmal zum Abendessen.

Am Montag hat sich Birgit nach kurzer Vorstellungsrunde zuerst einmal unsere Hunde und den Trainingsstand zeigen lassen.

Montag bis Freitag sah es dann so aus:

Vormittags wurde trainiert und am Nachmittag ging es mit vier von fünf Ilgner-Hündinnen zum Wandern an die verschiedensten Seen. Biggi, die 12,5 jährige Hündin konnte leider nicht mit unseren Rüden wandern gehen, da sie läufig war. Sie hat sich dann am Nachmittag mit Peter vergnügt. Diese Spaziergänge waren richtig was für die Seele. 

 

Schwerpunkte dieser Sportwoche waren der Aufbau, die richtige Technik und weitere Trainingsschritte, um dem Hund ein freudiges korrektes Fuss beizubringen.

Es ging um Emotionen, Belohnungsrate oder wie man Hilfen wieder abbaut.

Wie werden die Übungen durch den Hund schneller ausgeführt und welche Übungen gibt es für den Stepper.

Man erkennt dass die Grundstellung und der erste Schritt bei der Fußarbeit sehr wichtig sind.

Der Blickkontakt muss geübt und die Ablenkung darf niemals vergessen werden. 

Man lernt wie man mit externer Bestätigung arbeitet und wie Positionen zu halten sind.

 

Geübt wurde das das Sitz auf Entfernung indem das Leckerli hinter den Hund geworfen wurde und dem Hund beim schnellen wieder rankommen ein Kommando „Sitz, Platz oder Steh“ zugerufen wurde. 

Der Zuruf sollte zackig ausgeführt werden, uns qualmte der Kopf.

Beim Handtarget war in einer Hand das Futter, die andere Hand blieb offen und gespreizt.

Tippt der Hund mit der Nase die offene ausgestreckte Hand an, Klick Futter aus der anderen Hand.

 

Eine weitere Übung bestand darin, eine 2 minütige Aufmerksamkeit des Hundes zu halten in der er

hintereinander das gelernte mit viel Spaß wegarbeitet.

Zwei Minuten können ganz schön lang sein.

Rosalie hat uns immer wieder gezeigt, wie die Übungen auszusehen haben. Auch hat Christian uns häufig mit seiner Clara oder mit der jungen Emely gezeigt was Teamarbeit bedeutet. Eine Augenweide! Da wird weder gelockt, noch mit Druck gearbeitet.

Dann wurde uns der Aufbau für das Rückwärtsgehen demonstriert. Gar nicht so einfach wie es aussieht. In kleinen Schritten ging es rückwärts über eine etwas vom Boden erhöhte Stange.

Jeder kleinste Tritt rückwärts wurde natürlich bestätigt.

 

Apportieren. Diese komplexe Übung kann in viele Einzelübungen zerlegt werden. Wichtig, wenn eine Übung nicht klappt, wieder einen Schritt zurückgehen. Zum Training gab es die hauseigene Hundewurst vom Schlachter, die fanden Malik und Gavin besonders gut.

Es wurde der Futterautomat für die externe Bestätigung eingesetzt und auch der Futterball (ein Ball, wo man ein Leckerchen einpacken kann und der Hund sich selber bedienen kann) fand beim kleinsten Teilnehmer großen Anklang.

 

Das Umlaufen der Pilonen und der Aufbau der Box wurden erklärt, schnelles Platz und Positionswechsel standen auch auf dem Stundenplan. Sitz vor einer Stange, dann ins Steh mit den Vorderbeinen mit einem Sprung vor die Stange. 

 

HH-Training. Viele Übungen, die man mit dem Dog-Stepper machen kann. Auch ging es rückwärts auf einer "Dog-Stepper-Straße". Erst an der Wand und dann schnell die Hilfe der Wand wieder abgebaut.

 

Birgit und Christian haben sich als Ziel gesetzt, dass die Hunde eigenmotiviert handeln und aus eigener Bereitschaft aktiv werden. Unsere Hunde sollten sich anbieten weil es sie interessiert und weil es ihnen Spaß macht gemeinsam mit uns etwas zu arbeiten.

Wir haben gelernt, was motivationssteigernde Übungen sind und wie wir richtig Belohnen. 

 

Es war eine wunderschöne Woche mit tollen Hunden, lieben Menschen und einem Umfeld, wo man sich von der ersten Sekunde an wohlgefühlt hat.

Das Essen war Spitze, die Landschaft traumhaft und das Training hervorragend, ganz nach meinen Geschmack, dieses Training kann ich jedem empfehlen.

Danke an Birgit und Christian, die auch diesmal wieder so viel Geduld mit uns hatten. Aus einem "Ackergaul" kann man kein "Rennpferd" machen, aber man kann auch mit ruhigeren Hunden sein gesetztes Ziel erreichen. Es hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir nächstes Jahr im Frühling wiederkommen.

 

Samstag und Sonntag haben wir dann noch den Fussworkshop mitgemacht. Jetzt brauchen wir erst einmal Urlaub.

 

Eine wunderschöne Zeit ging viel zu schnell zu Ende.


16.05. - 24.05.2020 - Trainingswoche mit Birgit und Christian Ilgner in Sewekow...

Am Samstag, 16.05.2020 machten wir uns (Lisa, Melanie, Silke und ich) auf den fast 600 km langen Weg nach Sewekow. Unsere Autos waren bis unters Dach vollgepackt. Ziel, die wunderschöne Ferienanlage der Familie Ilgner. Nach staufreier Fahrt wurden wir vom Hausherrn Peter in Empfang genommen, die Quartiere wurden zugeteilt und die Autos ausgepackt. Anja traf mit ihrem Hachico etwas später ein. Nach einer gemeinsamen Spazierrunde haben wir den ersten gemeinsamen Abend mit super leckerem Essen und netten Gesprächen beendet. Sonntag hat sich Birgit (die Chefin des Hauses) zuerst einmal unsere Hunde und den Trainingsstand zeigen lassen. Unsere Tage sahen dann so aus, Vormittags wurde trainiert und am Nachmittag ging es zum Wandern an die verschiedensten Seen. 

 

Wir haben alle den Focus auf das korrekte, freudige Fuß gelegt, gelernt, wie man Emotionen zeigt und wann/wo man einen Marker einsetzt. Mit ganz viel Spaß ging es dann ran an die Technik.

Los ging es mit der Grundstellung. Leider wusste keiner unserer Hunde so genau, wo seine richtige Position wirklich sein soll. Also ging es gleich auf die Stepper um die Position zu trainieren und auch den Blickkontakt zu üben. Dann sollten wir die Ablenkung niemals vergessen. Fußlaufen mit Ausstrahlung und Power das war unsere Vorstellung. 

 

Sitz auf Entfernung indem das Leckerli hinter den Hund geworfen wurde und dem Hund beim schnellen wieder rankommen ein Kommando „Sitz, Platz oder Steh“ zugerufen wurde. Der Zuruf sollte dann zackig ausgeführt werden, uns qualmte der Kopf. Beim Handtarget war in einer Hand das Futter, in der anderen die offene gespreitzte Hand. Tippt Hund mit der Nase die linke ausgestreckte Hand an, Klick Futter aus der rechten Hand.

 

Am zweiten Tag galt es schon, 2 Minuten Aufmerksamkeit des Hundes zu halten und hintereinander das gelernte mit viel Spaß wegzuarbeiten. Da kommen einem am Anfang doch zwei Minuten ganz schön lang vor. Stepperarbeit war auch dabei. Wieder ging es um die richtige Fußposition. Das tolle war, dass Birgit uns alles immer mit ihrer Rosalie vorgemacht hat. So hatte man wenigstens ein Bild, wie es mal aussehen muss. Dann wurde uns der Aufbau für das Rückwärtsgehen demonstriert. Gar nicht so einfach wie es aussieht. In kleinen Schritten ging es rückwärts über eine etwas vom Boden erhöhte Stange. Jeder kleinste Tritt rückwärts wurde natürlich bestätigt.

 

Tag drei widmeten wir dem Apportieren. Diese komplette Übung kann man in viele Einzelübungen zerlegen. Auch wurden die bereits gezeigten Übungen wiederholt. Wichtig, wenn eine Übung nicht klappt, wieder einen Schritt zurückgehen. Zum Training gab es nur hochwertigstes Futter, auch haben wir die verschiedensten Spielzeuge eingesetzt. Es wurde der Futterautomat für die externe Bestätigung eingesetzt und auch der Futterball (ein Ball, wo man ein Leckerchen einpacken kann und der Hund sich selber bedienen kann) fand großen Anklang.

 

Am Tag vier ging es rum um die Pilone, der Aufbau der Box wurde erklärt, schnelles Platz und Positionswechsel standen auch auf dem Stundenplan. Bei der Box, wird die Bestätigung hinter die Box gelegt. Wenn man aus der Box bestätigt, in Laufrichtung und an der linken Seite hinter den HF. Sitz vor einer Stange, dann ins Steh mit den Vorderbeinen mit einem Sprung vor die Stange. 

 

Tag fünf ging es um das HH-Training. Viele Übungen, die man mit dem Dog-Stepper machen kann. Auch ging es rückwärts auf einer "Dog-Stepper-Straße".....

 

Am letzten Trainingstag ging es um die Gruppenarbeit und um Unbefangenheitsübungen. 

 

Birgit und Christian haben sich als Ziel gesetzt, dass die Hunde eigenmotiviert handeln und aus eigener Bereitschaft aktiv werden. Unsere Hunde sollten sich anbieten, weil es sie interessiert, weil es ihnen Spaß macht, mit uns etwas zu machen. Wir haben gelernt, was motivationssteigernde Übungen sind und wie wir richtig Belohnen. 

 

Es war eine wunderschöne Woche mit tollen Hunden, lieben Freundinnen und ein Umfeld, wo man sich von der ersten Sekunde an wohlgefühlt hat. Das Essen war Spitze, die Landschaft traumhaft und das Training hervorragend, ganz nach meinen Geschmack. Danke an Birgit und Christian, die so viel Geduld mit uns hatten. Es hat uns allen so viel Spaß gemacht.

 

Als I-Tüpfelchen durften wir noch täglich den F-Wurf vom Langhagensee knuddeln. Was für süße Hovawart-Fellnasen, der kleine Fürst hat es mir besonders angetan. Eine Aufzucht, genau wie ich es mir vorstelle. Da wäre ich auch gerne als Welpe aufgewachsen. Einfach genial wie sich das ganze Rudel um die Rasselbande kümmert. Da geht einem das Herz auf und man könnte von morgens bis abends nur mit Beobachten verbringen.


14.03. - 15.03.2020 - Obedience-Seminar mit Brigitte Lange...

Silke, Regine, Simone, Reinhard und ich, wir haben ein wunderbares Wochenende mit Brigitte Lange und Britta Fingerhut in Schwerte verbracht. 

Das Seminar war für Obediencesportler jeder Leistungsklasse und für Anfänger ausgeschrieben, was es ganz besonders interessant machte.

Brigitte Lange ist eine aktive und erfolgreiche Hundesportlerin (dhv Deutsche Meisterin, mehrfache Bundessiegerin, mehrfache Landesmeisterin, mehrfach Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft und mit dieser Teilnahme an FCI Obedience-Weltmeisterschaften. Es durften 8 aktive Teams mit Hund teilnehmen und Silke, Regine, Simone und ich, wir hatten das Glück einen dieser Plätze zu ergattern. 

Jedes Team kam zwei Mal auf den Platz und jedes Team wurde von Brigitte individuell trainiert. Ich hatte das Apportieren, die Box und die Winkel auf meinem Wunschzettel.

Bei jedem Seminar bleibt ein zentraler Leitsatz hängen. An diesen kann man sich auch noch Jahre später erinnern. Das hilft mir immer wieder klare Ziele zu definieren. Man lernt ja unter den Seminarleitern verschiedene Persönlichkeiten kennen, manchmal sind sie für mich Vorbild und manchmal sind andere eher das Gegenteil. Dies hilft mir persönlich immer für mich selbst einen klaren Standpunkt zu entwickeln/finden. Man übt ja meistens mit den gleichen Leuten, die einem helfen und man merkt gleich, was man im bisherigem Training alles falsch macht. Man dreht sich oft mit seinen Problemen im Kreis. Bei einem Seminar schaut jemand ganz Fremdes mal über Alles. Auch spielen hier persönliche Gefühle, wie sie manchmal in Trainingsgruppen auftauchen, keine Rolle. In dieser für Hund und Mensch ganz neuen Situation ist es oft zwar schwierig den Hund 100% bei sich zu haben, aber man konzentriert sich wirklich auf die Aufgabe und die "Probleme" die man im Training hat. Wichtig beim ganzen Training ist es, immer genau zu trainieren (schwarz/weiß), für den Hund muss es klare Kommandos geben und man sollte immer die gleiche Tonlage bei den Kommandos anwenden. Es sollte keine Langeweile für den Hund aufkommen und man sollte auch immer überraschend bleiben. Brigitte zeigte sich ganz besonders engagiert und gab sich bei jedem Hund, egal ob am Anfang oder am Ende des Tages sehr viel Mühe und es war ihr auch egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittene Teams. Man war wirklich erst fertig, wenn der Hund auch positiv aus der Übung gehen konnte. Nicht selten rannte sie mit und animierte den Hund zu mehr Aktion. Einfach eine Trainerin mit dem Herz am rechten Fleck, nicht überheblich oder gar abgehoben durch ihre Erfolge und ein Gefühl für die Vierbeiner, wie man es sich wünscht. Ein Seminar was sich wirklich lohnt.

Nachstehend beschreibe ich noch einmal etwas ausführlicher meine Wunschübungen:

 

Box

Zuerst sollte ich zeigen, wie ich die Box mit Malik aufgebaut habe und wie ich diese trainiere.

Habe Malik einige Meter vor der Box abgesetzt, das Target zur Box gebracht, so dass er es nicht von weitem sah, jedoch beim näheren anlaufen sofort erkennen konnte und habe ihn dann in die Box geschickt. Hat er sehr gut gemacht, nur fehlte es etwas an Tempo.  Also haben wir an dem Tempo gefeilt. Mal den Abstand verändert oder den Hund durch einen Helfer halten lassen und selber zur Box gerannt um dann in der Nähe der Box die Freigabe zu rufen, gespielt in der Box oder mit Futter bestätigt. Er hat also schon ganz gut begriffen, dass er ins hintere drittel der Box rennen soll. Es gab viele kleine Einheiten mit jeweils einer kleinen Veränderung. Unser Ziel, wenn dann der Hund erwartungsvoll und selbstsicher in die Box rennt und aufs Target stellt, dass Target langsam ausschleichen zu lassen. 

 

Apportieren

Auch diese Übung haben wir in viele kleine Einheiten zerlegt. Anfangs hat er geknautscht, das letzte apportieren war schon ohne Knautschen. Was mir so gut gefallen hat, dass die Übungen in klein klein zerlegt wurden. Die Gefahr besteht ja immer, dass man einfach zu viel auf einmal von seinem Vierbeiner verlangt. Mir ist auch erstmalig so richtig bewusst geworden, wie man das Knautschen abstellen kann. Belohnung möglichst tief halten, damit Hund das Apportel gar nicht erst knautschen kann, ansonsten würde es nämlich aus dem Maul fallen. 

 

Rechter und Linker Winkel

Direkt nach dem Winkel anhalten, dass war unsere Aufgabe. Tempo reduzieren und konzentriert in die Winkel ohne Hilfen. Gar nicht so einfach.

 

Bei den anderen Teams gab es andere Baustellen, z. B. Rückwärts, Steh bei Fuss, Voran, Pilone, zum Target aus verschiedenen Winkel, der Vorsitz aus verschiedenen Winkeln und noch einiges mehr. Auch da gab es sehr interessante Lösungsansätze.

 

Mein Fazit: Ein Seminar was mich wirklich einen großen Schritt nach vorne gebracht hat. Wir werden die Corona-Pause nutzen, um kleine Feinheiten auszuarbeiten. Brigitte ist eine wunderbare Trainerin mit Herz und Sachverstand. Es hat riesig Spaß gemacht und die Zeit verging im Fluge. Ich freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung.

 

Danke an Brigitte für ihre Geduld mit uns Anfängern, danke an Britta fürs organisieren, Danke an den Fotografen Lino Lohde-Lehnick, der uns die tollen Bilder zur Verfügung gestellt hat und danke an das gesamte Team für die tolle Versorgung.


05.06.2019 - Mantrailing - Trainingsgruppe Finderwille Köln

Marita, Arno, Wolfgang und Sabrina waren mit uns vor Ort und haben unter Anleitung von Marianne und Peter Harperscheidt in Brühl getrailt. Es gab für mich einen kleinen Einblick in die Welt der Supernasen, wie ich meinen Hund lesen kann und über Windverhältnisse, die eine wichtige Rolle spielen. Bewundernswert, was die Vierbeiner leisten können. Zuvor waren wir noch mit den Hunden am See. Es war ein toller Tag mit tollen Hunden und sehr lieben Freunden. 


30.05. - 02.06.2019 - Crea Canis Seminar - Roots

....mit Tutorin Antje Engel und drei weiteren Trainern (Annette, Vanessa und Sonja).

 

Ein Seminar für alle Hundefreunde, ob "Neulinge" oder "alte Hasen, Alltagshundler oder Sportskanonen", so wurde es in der Ausschreibung formuliert.

 

Emotionalität, Variabilität im Spiel und Individualität im Team Mensch-Hund. Das galt es theoretisch zu verstehen und praktisch umzusetzen.

 

Team Bildung Roots

"Die Häufigkeit und die Art des Spielens ist ein Gradmesser für die Mensch-Hund-Beziehung! Dies u. a. auch deshalb, weil das zwischenartliche Spiel nicht nur nützlich ist für die Ausbildung und das Training der Hunde, sondern auch für die Entwicklung und Stärkung eines emotionalen Bandes zwischen Mensch und Hund" - Bradshaw 2015.

 

Das Basisprogramm für ein sicheres und belastbares Fundament in der Teambildung. Das Spielen ist mehr als eine Nebensache. Es ist DER Grundstein einer erfolgreichen Teambildung.

 

Im richtigen und engagierten Spielen mit dem Hund - mit und ohne Spielobjekt - werden Verhaltensweisen von Hunden, deren Sprache und Ausdruck aufgezeigt, erklärt und Handlungskompetenz gefördert. Alles, was motiviert wird eingesetzt und ist erlaubt. Im Gegenzug geht es um Gelassenheit und Ruhe, die Akzeptanz von Autoritätssignalen und das Befolgen von Regeln - richtige Kommunikation ist das Zauberwort.

 

Stets steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht das Spielobjekt oder die Belohnung. Dies wird gefördert durch emotionales und soziales Lernen. Gepaart vom Verständnis der Anderartigkeit lernen Mensch und Hund in kleinen Teilschritten ein harmonisches Team mit Qualität und Bestand bis ins hohe Alter zu werden.

 

Das Seminar begann am Donnerstag Nachmittag mit einem Vortrag und endete am Sonntag Nachmittag mit einer ausführlichen Fragerunde. Es waren wundervolle Tage mit tollen Trainern, ganz lieben Freundinnen und einer Rundumversorgung, welche einem First-Class Hotel in nichts nach stand. Danke an das Team der Hundefreunde Niederelvenich, es hat uns an nichts gefehlt und wir kommen gerne wieder. Es war ein arbeitsreiches, erfolgreiches langes Wochenende mit vielen Aha-Effekten und vielen Glücksmomenten. 

 

Roots“ - die Basis von Crea Canis - stand am Wochenende vom 31.05. bis zum 02.06. auf unserem Lehrplan. 
Am Donnerstag Abend begann alles mit einem sehr informativen Theorievortrag der Seminarleiterin Antje Engel und einem ersten Kennenlernen der Teams.
Die Philosophie von Crea Canis, Wissen über Kommunikation, Motivation, Regeln und Spiel, wurde von allen gelebt und praxisnah an die Teams gebracht. 
Jeder wurde dort abgeholt wo er stand und durch ein tolles Trainerteam intensiv begleitet.
Roots-Bausteine
Die soziale Bindung 
die Motivation (Intrinsisch und Extrinsisch) 
das Spiel 
die Autorität 
die Kommunikation.
Wir haben gelernt, dass die Aufmerksamkeit des Hundes die Grundvorraussetzung ist, um überhaupt mit ihm kommunizieren zu können.
Theorie, Praxis ohne und dann mit Hund, und im Anschluss die Auswertungen der Teams, so waren die Tage aufgebaut.
 
Freitag, 31.05.2019
Themen:
-aktive und passive Bestätigung (Operand und klassisch)
-Freiwillige Aufmerksamkeit
-Bestätigungssignal konditionieren
-Andocken (Magnet) und Führen
-Aufmerksamkeit mit Marker und Bestätigung
-Mobiles Schau (Hund schaut, Futterschüssel hoch, etwas einfüllen, ist der Hund im Blickkontakt mit dem Hundeführer dann das „komm“, rückwärts gehen, Marker setzen wenn Hund es gut gemacht hat und Hund die Schüssel reichen
-Welche Möglichkeiten bei Spaziergänge bestehen, um sich interessant zu machen (z. B.  stehenbleiben, was Interessantes finden, verstecken, Spielaufforderung, Laufspiel, Markerspiel)
-Emotionale Position - Steh
-beobachtend, abwartend, aufmerksam - Sitz
-lauernd, ausruhend - Platz
-Sozialmotivation, Objektfreies Spiel
-wenn beim Jagen der Focus einmal gesetzt wurde, dann kommen Außenreize nicht mehr beim Hund an
-wie schaffe ich es, ohne Futter oder Spiele durch eine markierte Gasse? (in der Gasse stehenbleiben, Kreis laufen, Richtungswechsel, hochhüpfen, Körpersprache sollte klar sein)
-wie kann ich meinen Hund einstimmen? - mit einem Spiel, Akustik, Mimik.
-Ausstrahlung beim Hund geht verloren, wenn der Hundeführer die Körperspannung verliert.
-nicht immer nur daran denken, was nicht klappt.
-Hund annehmen wie er ist.
 
Am Ende des Tages war allen Teilnehmern der Unterschied zwischen Marker und Auslöser sonnenklar und es wurde richtiges Verhalten mit einem Marker (Yip oder Yap in höchsten Tönen, war überall zu hören) und einem anschließenden Futterstück belohnt. Wo es noch zu Beginn bei einigen Teams diverse Verständigungsprobleme gab, sah man schon am Ende des ersten Übungstages enorme positive Veränderungen. Hunde, die alles andere im Kopf hatten, nur keine Kommunikation mit Frauli oder Herrli waren auf einmal aufmerksam und kooperativ um gemeinsam Spaß zu haben. Wir kamen dem Ziel, einen freudigen, hoch motivieren Hund an der Seite zu führen Schritt für Schritt näher.
 
Samstag, 01.06.2019
-Duldung
-Spiel - Spieleigenschaften z. B. Spielfreude - Spielformen - Spielsignale - Spielqualitäten
-Objektspiele, selber in Beute verwandeln, aktive Belohnung
-freies Spiel - keine Ziele, aber Regeln
-soziales Spiel - ich werde zur Beute
-Spieltechniken (Hundeführer hält mit der rechte Hand ein langes Leckerlie vors Menschengesicht, dann der Auslöser und über die linke Schulter wegdrehen und so schnell es geht weglaufen, mit der Beute auf Augenhöhe des Hundes. Leckerlie in der linken Hand, dann erfolgt das Wegdrehen über die rechte Schulter.
-nächster technischer Schritt (Wechsel, Haken schlagen und Richtungswechsel)
-Anbisshaltung (Hund darf nach Freigabe anbeissen), Kerzenhaltung  (kein Anbiss)
-langsame Bewegung: Erwartungshaltung, Spannung, Schleichen, Spannungsaufbau und Mäusesprung.
-Achtungsgeste (gerade aufgerichtet und konzentriert)
-Magnetspiel (durch die Beine und Bogen)
-Handwechsel
-Beutespiel ist nicht zu Ende, wenn Anbiss erfolgt ist
-Spiel mit dem Hund, welche Möglichkeiten gibt es? (Rucken, Peitsche, Nachfassen, Schütteln, wegdrängen Ablenken, Zeigegestik 
- Handtouch (mit der Futterhand wird es dem Hund schmackhaft gemacht, Futter geben, Futterhand weg und Touch-Hand vor.
 
Am Ende des Tages waren alle Teams in der Lage, ihre Hunde wieder runterzufahren. Die Schmusi-Stellung hat gezeigt, wie man mit der richtigen Technik den Hund in den Zustand der Ruhe und Entspannung bringen kann. 
 
Sontag, 02.06.2019
-Objektfreies Sozialspiel 
-Autoritätsaktzeptanz
-Futterspiel
-Magnetspiel
-Beutespiel
-Beutejagen
-Abgeben der Beute
-Aus bedeutet, neue Jagd beginnt, Auslöser, Beute, Wegrennen
-Auslöser
-Berührung: Streicheln / Kontaktspiele (aktivieren=ohne Hilfsmittel und der Hundeführer der Spielpartner ist und dämpfen =runterfahren). Hund darf sein Maul dosiert einsetzen.
-aktive und passive Beisshemmung = Dosis finden, Menschenhaut ist Tabu
-Beruhigungsspiel
-geistiger Zügel mit gespreizter Hand (warum gespreizt? die Hand wirkt größer, mann kann durchsehen)
-Erwartungshaltung (Zügel vor Spiel)
-Was ist ein geistiger Zügel? Die gespreizten Hand dient dazu, den Hund vom Futternapf fernzuhalten (wir hatten es mit einer kleinen Futterschüssel geübt), der in der anderen Hand verheißungsvoll getragen wurde, um ihn dann nach erfolgreichem Spannungsaufbau und „Zügeln“ freizugeben. 

-Zügel in Dynamik - Erwartungshaltung - positiv gestimmt

-Latentes Lernen (unbewusstes lernen)
-spannend machen, Auslöser, ich werde zur Beute, Jagdstimmung
-fangnah = hohe Motivationen
-Soziale Motivation (Laufspiel, Berührung, Mimik, Gestik, Akustik 
Im Anschluss saßen nochmals alle zusammen und haben die Tage Revue passieren lassen. 
Tolle Trainer, liebe hundeverrückte Menschen, viel Input, leider zu heiß, ein toller Veranstaltungsort, super Organisation, wundervolle Bewirtung. 
Alles im Allem, die Endnote sehr gut ist nicht übertrieben.
Malik hat das Wochenende super gemeistert und war mit voller Begeisterung bei der Sache. Ich bin stolz auf unser blondes Männlein, denn trotz der großen Hitze war er immer für die einzelnen Trainingseinheiten mit mir zu motivieren. Es hat riesig Spaß gemacht einen durchlässigen, geschmeidigen und immer arbeitsbereiten Hund an meiner Seite zu führen. Schauen wir mal, wo uns unser weiterer Weg hinführt. Ich werde mich weiter aus meiner Komfortzone heraus bewegen und werde bemüht sein, für Malik und Gavin immer authentisch zu sein.

21.01.2017 - Schnuppertrailen in Landschaftspark Duisburg...
Gregis und Gavin waren die Azubis unter den Profis und mussten erst einmal verstehen, was sie machen sollen.

Angefangen haben wir mit Gregis, er bekam sein Trailgeschirr an und wurde mit der 10m Leine am Halsband zum Abgang geführt. Dort stand schon unsere Zielperson. Ich übergab ihr unsere Belohnung. Dann durfte Gregis kurz an dem Bestätigungsfutter riechen  und die Zielperson ging mit dem Futter davon -eine ganz kleine Distanz- und verschwand hinter einem Strauch. Die Leine wurde vom Halsband ans Geschirr umgehängt und Gregis stand schon im Geschirr, wie ein Vollblut vor dem Start und auf mein Kommando "Trail", rannte er los. Ich lies also die 10 m Leine durch meine Hände gleiten und rannte dann hinterher. Bei der Zielperson angekommen gab es dann "Party" -er wurde ganz doll mit dem Futter belohnt-….dieses wurde dann noch einmal wiederholt. 

Mit Gavin dann das gleiche "Spiel"…..beide haben eine super Nasenveranlagung und beide haben sich unbefangen und freundlich gezeigt. Auch hat man gemerkt, welche Freude sie am Trailen haben.
Nach jedem kurzen "Trail" wurde die Leine wieder vom Geschirr ans Halsband gehängt und nach dem letzten "Trail" wurde das Geschirr dann sofort ausgezogen.
Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich doch unsere Hunde arbeiten.
Danke an Arno und Marita, die mich mitgenommen haben und mir einen kleinen Einblick gegeben haben.

03./04.09.2016 - Seminarwochenende mit Petra Krivy

Themeninhalt: Mein Hovi und ich!

Ein Wochenendseminar, in welchem es nicht um Gehorsam und Erziehung, sondern um Hunde- und Menschenverhalten in der Praxis ging.

 

  • Wie sieht es mit dem Mensch-Hund-Team allgemein aus?
  • Wie und als was sieht der Mensch seinen Hund?
  • Wie und als was sieht der Hund seinen Menschen?
  • Ist eine gute Bindung/Beziehung vorhanden und was bedeuten überhaupt Bindung und Beziehung?
  • Was für ein Persönlichkeitstyp ist Ihr Hund und was bedeutet das für den Alltag mit ihm?

1. Seminartag

 

Samstag Morgen ging es früh -mit beiden Hunden- nach Haltern. So richtig konnte ich mir nicht vorstellen, was  mich erwartet umso mehr gespannt war ich auf die erste Übung, die sich eigentlich total einfach anhörte. Eigentlich! 

Hund wurde an eine 5m Leine gehängt und dann musste der Hundeführer einfach bis zum Ende des Platzes gehen, kurz vor Ende links abbiegen, dabei die Leine fallen lassen, ein Stück geradeaus und dann wieder link bis auf die Hälfte vom Hundeplatz laufen und dort ein Spiel mit dem Hund. Soweit so gut. Es dauerte mehrere Hundeteams, bis wirklich jeder wusste, was erwartet wurde. Interessant, wie unterschiedlich doch unsere Hunde sind. Von Hündinnen, die -wie man glaubt- ohne ihr Frauchen nicht Leben wollen, bis hin zu Rüden, die einfach ihr Ding gemacht haben. Alles wurde Videographiert und auch das Verhalten sofort mit jedem Hundeführer besprochen.

Gregis hat genau das gezeigt, was ich erwartet habe, er hat sein Ding gemacht, aber immer wieder den Kontakt gesucht um auf keinen Fall eine eventuelle Spielaufforderung zu verpassen.

 

Als zweiter "Verhaltenstest" wurde ein Stoffrotti hinter einem Baum aufgestellt. Die Hunde konnten den Stoffrotti nicht sofort bei Eintritt auf den Hundeplatz sehen. Ohne Leine wurden sie reingeschickt. Hundeführer blieb am Eingang stehen.

 

Gregis hatte den "Gegner" gleich gesehen, aber als nicht für wichtig empfunden. Er ging erst nach einigen Schnupperaktionen zu ihm. Schnell hatte er die Situation erkannt. Nichts um sich aufzuregen.

 

Wir haben gelernt, an was der Welpe sich zuerst bindet und wie mit verschiedensten Situationen umgegangen werden sollte. Es gab kein gut oder schlecht, dass fand ich persönlich auch sehr schön. Ein jeder Hund wurde da abgeholt, wo er stand.

 

Ein total interessantes Wochenende, was viel zu schnell vorüber ging.


03. und 04.06.2016 - Individualtrainging in Halter am See

 

03. und 04.06.2016 - Individualtraining mit Antje Engel und Annette Kottwig in Haltern am See

Für mich war es eine tolle Vorbereitung auf die Team Balance Prüfung im September 2016. Zwei Trainingstage, die zu 100% meine Vorstellungen erfüllt haben.
Antje Engel vermittelte uns Teilnehmern den fairen und artgerechten Umgang mit unseren Hunden. Sie fesselte alle Anwesenden mit ihrer lieben Art. Ihr umfangreiches Fachwissen lassen jedes Seminar mit ihr zu einem besonderen Erlebnis werden. Sehr gerne nehme ich weite Strecken in Kauf um einfach dabei sein zu können.

Egart Lind schreibt zum Ziel der Team-Balance:
In Team-Balance steht das „WIE des Umgangs“ mit dem Hund ebenso wie das „WIE der Vermittlung“ im Vordergrund. Nicht fertige Sport-Übungen sollen gezeigt werden, sondern WIE der Teamführer seine Ziele artikuliert und WIE sie der Hund annimmt und umsetzt.

Es ging um die Motivationsbereiche, die objektfreien Spiele (Bewegung & Haltung, Berührung, Akustik, Mimik & Gestik) und Spiele mit Objekten (Spielbeute, Futter, Geruch).

Wir haben unser Einstimmungsfeld, den Korridor und das Vorführfeld kennengelernt.

Dann ging es um die Einzelnen Aufgaben der Team-Balance-Prüfung.

Tag 1 des Seminars:

Die Vorbereitung

1. Das Einstimmen für die Übung „Start und Basis-Spiel“
2. „Basis-Spiel“
3. Kontaktspiele und Beißhemmung (objektfreies Spiel)
4. Anhalten und 6 Haltungswechsel (Halt, 1. Sitz, 2. Platz, 3. Sitz, 4. Steh, 5. Platz, 6. Steh)

Ende erster Seminartag. Es war total interessant, wie unterschiedlich Gregis und Gavin mit den gestellte Aufgaben umgegangen sind. Eine wirklich sehr anspruchsvolle Prüfung, wo die Balance wirklich stimmen muss. Mir wurde deutlich, dass es noch sehr viel Luft nach oben gibt.

Tag 2 des Seminars:

5. Gruppe: Reizbewältigung, Bindung und Erziehung

Eine Gruppe mit 4 Hilfspersonen muss umrundet werden und durchquert. Die Hilfspersonen stehen in einer Linie. Die Teamführer müssen die einzelnen Personen nacheinander mit einem Vollkreis, beginnend mit der links stehenden Hilfsperson, wobei der Hund innen geführt werden muss, umrunden. Vom Hund wird erwartet, dass er freudig an lockere durchhängender Leine mitgeht. Das Team umrundet nacheinander die erste beiden Ablenkungspersonen (visueller und akustischer Reiz). Auf der Höhe der dritten Person stehen bleiben und die Hilfsperson nimmt Kontakt mit dem Hund auf, nähert sich und berührt ihn an mehreren Stellen. Anschließend umrundet das Prüfungs-Team die vierte Person. Die Hilfsperson hält ein geruchlich starkes Reizobjekt (z. B. Wurst) in Schnauzenhöhe und dreht sich während der Umrundung mit. Vom Hund wird erwartet, dass er der Versuchung, sich des Reizobjektes zu bemächtigen, widersteht.

6. Gruppe: Begrüßung & Begegnung, Erziehung, Sozialisation Hund-Mensch

Begrüßung auf Entfernung. Nach der Begrüßung auf Entfernung nähert sich der Teamführer mit seinem nah und an locker durchhängender Leine mitgehenden Hund der Begegnungsperson. Die Begegnungsperson hält in der linken Hand in Schnauzenhöhe ein Wurstbrötchen. Das Prüfungs-Team stellt sich auf Abstand eines Schrittes vor der Begrüßungsperson auf, wobei der Teamführer kurz seinen Hund widmet, den er in Position bring und begrüßt daraufhin die Begegnungsperson per Handschlag und durch Ansprechen. Das Wurstbrötchen der Begrüßungsperson wird von der linken in die rechte Hand gewechselt.

Beim Verlassen der Begrüßungsperson setzen sich zwei Jogger in Bewegung und laufen links und rechts vorbei.

7. Gruppe: Fremdobjekt-Toleranz

Zwei Hilfspersonen werfen sich einen Ball zu und spielen damit Fussball. Ein zweites Helferteam (Hund und Mensch) welches im Anschluss an den Fremdobjekt-Toleranz-Test die Provokation mittels Beutespiel gestalten wird, stellt sich auf. Das Prüfungsteam schaut dem Beutespiel zu, ohne das der Hund reagieren darf.

8. Objektfreie stimulative Kommunikation

- Haltung und Bewegung
- Akustik (Ansprechen, Laute, Geräusche, Ein Hörzeichen)
- Mimik und Gestik (Entfernen - Umdrehen - Warten, Herkommen, Mitkommen, Zeigen - zwei Näpfe, in einem ist Futter, werden links und rechts neben dem Teamführer aufgestellt und der Teamführer zeigt dem Hund, in welchem der Näpfe das Futter ist und Hund sollte auch nur zu diesem Napf gehen)

9. Futter und/ oder Beutespiel

10. A) Zurückbringen - Abgeben - Beutetausch - B) 3x Aus

11. Paradeübung und Herankommen

12. Such-Zeig (wurde aus zeitlichen Gründen ausgelassen)

13. Spiel und Stopp

14. Soziale Kompetenz, Unbefangenheit, Unablenkbarkeit, Fremdobjekt-Akzeptanz, Führ-Akzeptanz (zeitlich leider auch nicht mehr geschafft)

Zwei tolle Tage gingen viel zu schnell vorbei. Ein jeder Teilnehmer wurde an seinem Leistungsstand abgeholt.


04.07.2014 - Trail-Protokoll

Trainer: Sebastian Schwerdt - Personensuch-Hundeschule Mantrailing - Unlimited
 
Was ist eigentlich Mantrailing fragte ich mich und begab mich mit unseren Hunden in die Hände von Sebastian, um näheres darüber zu erfahren und zu erlernen. Mantrailing steht für die Personensuche mit dem Hund.

Auf Sebastian´s Homepage Mantrailing-unlimited wird Mantrailing wie folgt beschrieben:

Beim "Trailen" übernimmt der Hund die Führungsrolle, in schwierigen Situationen gibt der Halter Hilfestellung. Durch ein vertrauensvolles Zusammenspiel von Mensch und Hund gelangen sie als Team gemeinsam ans Ziel.
Während der Suche verfolgt der Hund den individuellen Geruch eines Menschen. Dieser ist so einzigartig und unverkennbar wie ein Fingerabdruck und kann u. a. durch die Absonderung von Schweiß und abgestorbenen Hautschuppen vom Hund wahrgenommen werden. Von denen verliert der menschliche Körper in der Minute mehrere Zehntausend, die unentwegt wie eine Wolke um uns herumwirbeln. Durch äußere Umwelteinflüsse werden sie weggetragen, fallen zu Boden oder bleiben an Gebüschen hängen. Bakterien wandeln die abgestorbenen Hautzellen in Gase um, welche die Hundenase selbst in kleinsten Konzentrationen noch riechen kann. Aus diesem Grund ist es möglich, dass der Hund nicht nur auf der (Lauf-) Spur des Menschen trailt, sondern auch das nahe Umfeld mit einbezieht. Je nach Gebiet (Wald, Wiese oder Stadt) kann die Duftspur für den Hund tage-, in seltenen Fällen auch wochenlang erkennbar bleiben.

Der Mantrailer (Personensuchhund) orientiert sich am Individualgeruch. Dazu braucht er von der vermissten Person einen Geruchsträger (z. B. ein Kleidungsstück). Auf diese Art wird die Verbindung hergestellt und die Suche kann beginnen.
 
Unser erstes Mal bestand überwiegend aus Motivationsarbeit. Gregis und Gavin müssen ja erst einmal verstehen, was sie machen sollen.

Angefangen haben wir mit Gavin, er bekam sein Trailgeschirr an und wurde mit der 10m Leine am Halsband zum Abgang geführt. Dort stand schon unsere Zielperson. Ich übergab ihr unsere Futtertube. Dann durfte Gavin sich kurz an der Futtertube bedienen und die Person, in unserem Fall die liebe Renate, rannte mit der Futtertube davon -eine ganz kleine Distanz- und verschwand hinter einem Strauch. Gavin stand schon im Geschirr, wie ein Vollblut vorm Start und auf mein Kommando "Trail", rannte er los. Ich lies also die 10 m Leine durch meine Hände gleiten und rannte dann hinterher. Bei Renate angekommen gab es dann "Party" -er wurde ganz doll mit dem Futter aus der Futtertube belohnt-….dieses wurde mehrfach wiederholt. Das war ein tolles Spiel für unseren kleinen Fressbären.

Mit Gregis dann das gleiche "Spiel"…..beim ihm konnten wir aber relativ schnell den Geruchsträger einbauen.....Renate nahm die Tüte mit dem Geruchsträger, machte Gregis mit Rascheln sehr neugierig....dann legte sie den Geruchsträger auf die Erde und rannte weg -Hund durfte nicht sofort an den Geruchsträger-....dann -nachdem Renate aus unserem Sichtfeld verschwunden war, durfte Gregis zum Geruchsträger, er nahm eine Nase und im gleichen Moment kam mein Kommando "Trail" und schon lief er los um die vermisste Person mit der tollen Belohnung zu finden.
Nach jedem kurzen "Trail" wurde die Leine wieder vom Geschirr ans Halsband gehängt und nach dem letzten "Trail" wurde das Geschirr dann sofort ausgezogen.
Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich doch unsere Hunde arbeiten.

09. - 10.11.2013 -  Schutzdienstseminar


29. - 30.05.2013 - Apportieren

Lind-art-Seminar Apportieren bei den lizenzierten Lind-art-Tutorinnen

Sabine Gaipl und Antje Engel mit Erfolg teilgenommen.


29.05. - 02.06.2013 - Lind-art®-Seminar

 

Lind-Trainerin: Antje Engel und ihr Team (Sabine Gaipl und Annette Kottwig)

Was ist Lind-art®?
Lind-art® ist für mich eine "Ausbildungsart" wonach ich lange gesucht habe. Ich war auf der Suche nach einer Ausbildungsart mit festen Leitlinien, aber dennoch mit genügend Freiräumen. Fasziniert bin ich von den vielen tollen Ansätzen....Üben bleibt Spiel und der Weg ist das Ziel!
Die Faszination mit dem Hund auf diesem Wege zu kommunizieren und zu agieren lässt mich nicht mehr los. Es ist eine ganz besondere Art der Mensch - Hund - Beziehung! Man muss sich darauf einlassen können, um zum Erfolg zu kommen.....ich habe einen immer freudig arbeitenden Hund an meiner Seite, einen "will to please", einen, der die Überraschungen und die Abwechslung liebt.....
Alles in allem....für uns genau der richtige Weg!

Apportieren.....

Wie mache ich das Aportel interessant?

Mit dem Aportel vom Hund aus zu einer Plane schleichen.... Aportel darunter verstecken und es damit interessant machen, Hund ist interessiert, Auslöser. Wenn der Hund es von selber nicht nimmt, es leicht bewegen. Dann freudig, jauchzent und lobend loslaufen und wenn alles glatt läuft, trägt der Hund das Aportel ruhig und stolz.....

MHH Teil 1

Nach Sozialisation und Frühgymnastik, kam das aufmerksame Gehen an der passiven Hilfe und die Stimmulationsinsel und das gerade Werfen des MO.
In Partnerarbeit das “Hereinrufen“ mit Hilfe eines Stuhls.

Das Einnehmen einer korrekten Grundposition, einmal in dem der Hund, in die als U aufgestellte passive Hilfe, den Hundeführer eng umrundet und einmal in dem der Hund kreisförmig nach linkshintenaußen, mit einem Ausfallschritt hinter den Hundeführer, an die linke Seite in Grundstellung geführt wird.

 

MHH Teil 2

Erstes Endziel waren Sitz Platz Steh aus der Bewegung.

Die groben Zwischenschritte:
Aus dem Spiel heraus die Haltungen zeigen.

Rückwärtslaufen in Front mit dem Hund, dann Sitz Platz Steh. Dabei erst stehen bleiben, dann auf der Stelle laufen, dann weiterlaufen. Die Bestätigung hinter dem Hund.

Rückwärtslaufen, eindrehen, Fuß laufen, Bestätigung.

3-er Gruppen. Trockenübung Winkel rechts und links und Kehrtwende laufen.

Aufmerksamkeitsübung mit Click und externer Bestätigung.

Mobilisation der Hinterhand, auch mit Clickerpartner
 

Dann haben Antje und Sabine von jedem Team zwei "Baustellen" fürs Individualtraining am nächsten Tag abgefragt.

Individualtraining

Bei mir war es "Sitz bzw. Platz" aus der Bewegung und das "Rückwärtsgehen".
Die zwölf Teams wurden aufgeteilt....6 zu Antje und 6 zu Sabine.

 Ich war bei Sabine und sie hat mir viele Ideen und Tipps für mein weiteres Training auf den Weg gegeben.
 

Unser Training wird in nächster Zeit sicherlich nicht langweilig oder eintönig.


29.03. - 30.03.2013 - Lind-art®-Seminar

29.03. - 30.03.2013 - "Team-Ballance -intensiv-"
 

2012 erst Mal Team-Ballance und dann jetzt die Wiederholung......TEAM-Balance stellt neue Maßstäbe in der Hundeerziehung und Hundeausbildung dar. Die Motivationsbereiche werden erstmals nicht nur auf Beute oder Futter beschränkt. Alles, was dem harmonischen Miteinander dient und alles, was motiviert, wird eingesetzt.

- Akustik
- Berührung
- Beute- und Futterspiel
- Bewegung
- Mimik / Gestik

Und wie wenig verwendet man doch im Alltag.....

 

Dank Lind habe ich mit Gregis heute einen freudig arbeitenden und motivierten Junghund an meiner Seite.


07. - 08.04.2012 Team-Balance-Seminar

 

bei den lizenzierten Lind-art-Tutorinnen

Sabine Gaipl und Antje Engel mit Erfolg absolviert.

 

Wir erhielten folgende Einstimmung zum Seminar:

TEAM-Balance stellt neue Maßstäbe in der Hundeerziehung und Hundeausbildung dar. Die Motivationsbereiche werden erstmals nicht nur auf Beute oder Futter beschränkt. Alles, was dem harmonischen Miteinander dient und alles, was motiviert, wird eingesetzt. 

Marina Schoofs, die Organisatorin des Seminars hatte an alles gedacht.....wir wurden alle freudig empfangen und bekamen eine kurze Einweisung, wie der Tag ablaufen wird. Dann eine Vorstellung der Tutorinnen und schon ging es los.

Uns wurden die verschiedensten Arten der Motivation, die da sind:

- Akustik

- Berührung
- Beute- und Futterspiel
- Bewegung
- Mimik / Gestik
näher gebracht…..
Antje teilte die Teilnehmer in Kleingruppen ein, wo wir mit  "Trockenübungen" begannen.
Es folgten die Unterschiede "ex- und intrinsische Belohnung" und die Erklärung des geistigen Zügels.

Danke an Marina, die diese Fotos von uns zur Verfügung gestellt hat.

Der geistige Zügel......


26. - 27.11.2011 - Fährtenseminar mit Bernd Föry und Melanie Krüger

Seit einiger Zeit versuche ich mit Gregis einen Seminarplatz bei Bernd Föry und Melanie Krüger zu ergattern. Leider waren alle Seminare bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Wir standen auf der Warteliste. Kurz vor Beginn des Seminars im Speyer beim SV wurde ein Plätzchen für uns frei. 
 

Die weite Anreise hat sich gelohnt…..ein sehr intensiv und absolut lehrreiches Seminar. Wir haben unglaublich viel gelernt und viel für uns mitnehmen können.
 
Am Samstag morgen gab es erst einmal Theorie "Aufbau der Fährte".  Pause - Mittagessen.....

Nach dem Mittagessen ging es ins Gelände. Erst haben alle HF ihre Fährte selbst gelegt, damit sich Bernd und Melanie ein Bild vom Ausbildungsstand der Hunde verschaffen konnten.

Dann wurden von Melanie gleich weitere kleine Fährten gelegt, um den vorhandenen Problemen auf den Grund zu gehen. Je nach Problem wurden bis zu vier kleine Fährten gelegt.

Zwischen den Fährten wurde jedes Mal über das Problem mit allen Teilnehmern diskutiert. Die Intensität des Seminars war super.

 
Am Samstag Abend war ich dann um 19.00 Uhr im Hotel.

Am Sonntag Morgen wurde dann der Aufbau der GS erklärt und ebenfalls an den Hunden demonstriert. Dann ging es wieder ins Gelände und für jeden Hund wurden noch mal 3 - 4 kleine Fährten gelegt.

Es war wirklich toll zu sehen, wie schnell die kleinen Fehler ausgebügelt wurden.


November 2011 - Clickerausbildung

Clicker-Qualifikations-Kurs mit Erfolg absolviert.


18.04.2011 - Richtig spielen mit Hunden

Richtig spielen mit Hunden bei der lizenzierten Lind-art-Tutorin

Antje Engel mit Erfolg absolviert.

War ich doch immer eher ein Gegner solcher Veranstaltungen, so muss ich sagen, ich bin des Besseren belehrt worden....

Sicherlich habe ich in all den Jahren mit meinen Hunden gespielt, doch diese Art des Spiels kannte ich nicht und stand dem skeptisch gegenüber.

Die Organisation war genial, der Ort hätte nicht besser sein können und der Wettergott hat es auch gut mit uns gemeint.

Als erstes durften sich die Hunde auf dem Platz umsehen, was für den ein oder anderen schon eine Herausforderung war, da wir mit

vielen Hunden und Menschen gleichzeitig auf dem Platz waren. Gregis und ich, wir hatten damit kein Problem......

Es waren 24 Hunde, die in verschiedene Kleingruppen aufgeteilt wurden.

Es gab eine theoretische Einführung zum "richtig spielen mit dem Hund" nach Lind und Übungen von Mensch zu Mensch.....lustig sag ich euch.

Dann wurde das Gelernte mit unseren Hunden umgesetzt. Beutespiele, Beutestreiten, Futterspiele.....da wurde sich richtig bewegt.....

Wir nehmen ganz viel neu Erlerntes mit in unseren künftigen Alltag und werden Gas geben und uns noch begeisterter durchs Leben spielen.