Ausbildung (Axel)


16.05. - 24.05.2020 - Trainingswoche mit Birgit und Christian Ilgner in Sewekow...

Am Samstag, 16.05.2020 machten wir uns (Lisa, Melanie, Silke und ich) auf den fast 600 km langen Weg nach Sewekow. Unsere Autos waren bis unters Dach vollgepackt. Ziel, die wunderschöne Ferienanlage der Familie Ilgner. Nach staufreier Fahrt wurden wir vom Hausherrn Peter in Empfang genommen, die Quartiere wurden zugeteilt und die Autos ausgepackt. Anja traf mit ihrem Hachico etwas später ein. Nach einer gemeinsamen Spazierrunde haben wir den ersten gemeinsamen Abend mit super leckerem Essen und netten Gesprächen beendet. Sonntag hat sich Birgit (die Chefin des Hauses) zuerst einmal unsere Hunde und den Trainingsstand zeigen lassen. Unsere Tage sahen dann so aus, Vormittags wurde trainiert und am Nachmittag ging es zum Wandern an die verschiedensten Seen. 

 

Wir haben alle den Focus auf das korrekte, freudige Fuß gelegt, gelernt, wie man Emotionen zeigt und wann/wo man einen Marker einsetzt. Mit ganz viel Spaß ging es dann ran an die Technik.

Los ging es mit der Grundstellung. Leider wusste keiner unserer Hunde so genau, wo seine richtige Position wirklich sein soll. Also ging es gleich auf die Stepper um die Position zu trainieren und auch den Blickkontakt zu üben. Dann sollten wir die Ablenkung niemals vergessen. Fußlaufen mit Ausstrahlung und Power das war unsere Vorstellung. 

 

Sitz auf Entfernung indem das Leckerli hinter den Hund geworfen wurde und dem Hund beim schnellen wieder rankommen ein Kommando „Sitz, Platz oder Steh“ zugerufen wurde. Der Zuruf sollte dann zackig ausgeführt werden, uns qualmte der Kopf. Beim Handtarget war in einer Hand das Futter, in der anderen die offene gespreitzte Hand. Tippt Hund mit der Nase die linke ausgestreckte Hand an, Klick Futter aus der rechten Hand.

 

Am zweiten Tag galt es schon, 2 Minuten Aufmerksamkeit des Hundes zu halten und hintereinander das gelernte mit viel Spaß wegzuarbeiten. Da kommen einem am Anfang doch zwei Minuten ganz schön lang vor. Stepperarbeit war auch dabei. Wieder ging es um die richtige Fußposition. Das tolle war, dass Birgit uns alles immer mit ihrer Rosalie vorgemacht hat. So hatte man wenigstens ein Bild, wie es mal aussehen muss. Dann wurde uns der Aufbau für das Rückwärtsgehen demonstriert. Gar nicht so einfach wie es aussieht. In kleinen Schritten ging es rückwärts über eine etwas vom Boden erhöhte Stange. Jeder kleinste Tritt rückwärts wurde natürlich bestätigt.

 

Tag drei widmeten wir dem Apportieren. Diese komplette Übung kann man in viele Einzelübungen zerlegen. Auch wurden die bereits gezeigten Übungen wiederholt. Wichtig, wenn eine Übung nicht klappt, wieder einen Schritt zurückgehen. Zum Training gab es nur hochwertigstes Futter, auch haben wir die verschiedensten Spielzeuge eingesetzt. Es wurde der Futterautomat für die externe Bestätigung eingesetzt und auch der Futterball (ein Ball, wo man ein Leckerchen einpacken kann und der Hund sich selber bedienen kann) fand großen Anklang.

 

Am Tag vier ging es rum um die Pilone, der Aufbau der Box wurde erklärt, schnelles Platz und Positionswechsel standen auch auf dem Stundenplan. Bei der Box, wird die Bestätigung hinter die Box gelegt. Wenn man aus der Box bestätigt, in Laufrichtung und an der linken Seite hinter den HF. Sitz vor einer Stange, dann ins Steh mit den Vorderbeinen mit einem Sprung vor die Stange. 

 

Tag fünf ging es um das HH-Training. Viele Übungen, die man mit dem Dog-Stepper machen kann. Auch ging es rückwärts auf einer "Dog-Stepper-Straße".....

 

Am letzten Trainingstag ging es um die Gruppenarbeit und um Unbefangenheitsübungen. 

 

Birgit und Christian haben sich als Ziel gesetzt, dass die Hunde eigenmotiviert handeln und aus eigener Bereitschaft aktiv werden. Unsere Hunde sollten sich anbieten, weil es sie interessiert, weil es ihnen Spaß macht, mit uns etwas zu machen. Wir haben gelernt, was motivationssteigernde Übungen sind und wie wir richtig Belohnen. 

 

Es war eine wunderschöne Woche mit tollen Hunden, lieben Freundinnen und ein Umfeld, wo man sich von der ersten Sekunde an wohlgefühlt hat. Das Essen war Spitze, die Landschaft traumhaft und das Training hervorragend, ganz nach meinen Geschmack. Danke an Birgit und Christian, die so viel Geduld mit uns hatten. Es hat uns allen so viel Spaß gemacht.

 

Als I-Tüpfelchen durften wir noch täglich den F-Wurf vom Langhagensee knuddeln. Was für süße Hovawart-Fellnasen, der kleine Fürst hat es mir besonders angetan. Eine Aufzucht, genau wie ich es mir vorstelle. Da wäre ich auch gerne als Welpe aufgewachsen. Einfach genial wie sich das ganze Rudel um die Rasselbande kümmert. Da geht einem das Herz auf und man könnte von morgens bis abends nur mit Beobachten verbringen.


14.03. - 15.03.2020 - Obedience-Seminar mit Brigitte Lange...

Silke, Regine, Simone, Reinhard und ich, wir haben ein wunderbares Wochenende mit Brigitte Lange und Britta Fingerhut in Schwerte verbracht. 

Das Seminar war für Obediencesportler jeder Leistungsklasse und für Anfänger ausgeschrieben, was es ganz besonders interessant machte.

Brigitte Lange ist eine aktive und erfolgreiche Hundesportlerin (dhv Deutsche Meisterin, mehrfache Bundessiegerin, mehrfache Landesmeisterin, mehrfach Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft und mit dieser Teilnahme an FCI Obedience-Weltmeisterschaften. Es durften 8 aktive Teams mit Hund teilnehmen und Silke, Regine, Simone und ich, wir hatten das Glück einen dieser Plätze zu ergattern. 

Jedes Team kam zwei Mal auf den Platz und jedes Team wurde von Brigitte individuell trainiert. Ich hatte das Apportieren, die Box und die Winkel auf meinem Wunschzettel.

Bei jedem Seminar bleibt ein zentraler Leitsatz hängen. An diesen kann man sich auch noch Jahre später erinnern. Das hilft mir immer wieder klare Ziele zu definieren. Man lernt ja unter den Seminarleitern verschiedene Persönlichkeiten kennen, manchmal sind sie für mich Vorbild und manchmal sind andere eher das Gegenteil. Dies hilft mir persönlich immer für mich selbst einen klaren Standpunkt zu entwickeln/finden. Man übt ja meistens mit den gleichen Leuten, die einem helfen und man merkt gleich, was man im bisherigem Training alles falsch macht. Man dreht sich oft mit seinen Problemen im Kreis. Bei einem Seminar schaut jemand ganz Fremdes mal über Alles. Auch spielen hier persönliche Gefühle, wie sie manchmal in Trainingsgruppen auftauchen, keine Rolle. In dieser für Hund und Mensch ganz neuen Situation ist es oft zwar schwierig den Hund 100% bei sich zu haben, aber man konzentriert sich wirklich auf die Aufgabe und die "Probleme" die man im Training hat. Wichtig beim ganzen Training ist es, immer genau zu trainieren (schwarz/weiß), für den Hund muss es klare Kommandos geben und man sollte immer die gleiche Tonlage bei den Kommandos anwenden. Es sollte keine Langeweile für den Hund aufkommen und man sollte auch immer überraschend bleiben. Brigitte zeigte sich ganz besonders engagiert und gab sich bei jedem Hund, egal ob am Anfang oder am Ende des Tages sehr viel Mühe und es war ihr auch egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittene Teams. Man war wirklich erst fertig, wenn der Hund auch positiv aus der Übung gehen konnte. Nicht selten rannte sie mit und animierte den Hund zu mehr Aktion. Einfach eine Trainerin mit dem Herz am rechten Fleck, nicht überheblich oder gar abgehoben durch ihre Erfolge und ein Gefühl für die Vierbeiner, wie man es sich wünscht. Ein Seminar was sich wirklich lohnt.

Nachstehend beschreibe ich noch einmal etwas ausführlicher meine Wunschübungen:

 

Box

Zuerst sollte ich zeigen, wie ich die Box mit Malik aufgebaut habe und wie ich diese trainiere.

Habe Malik einige Meter vor der Box abgesetzt, das Target zur Box gebracht, so dass er es nicht von weitem sah, jedoch beim näheren anlaufen sofort erkennen konnte und habe ihn dann in die Box geschickt. Hat er sehr gut gemacht, nur fehlte es etwas an Tempo.  Also haben wir an dem Tempo gefeilt. Mal den Abstand verändert oder den Hund durch einen Helfer halten lassen und selber zur Box gerannt um dann in der Nähe der Box die Freigabe zu rufen, gespielt in der Box oder mit Futter bestätigt. Er hat also schon ganz gut begriffen, dass er ins hintere drittel der Box rennen soll. Es gab viele kleine Einheiten mit jeweils einer kleinen Veränderung. Unser Ziel, wenn dann der Hund erwartungsvoll und selbstsicher in die Box rennt und aufs Target stellt, dass Target langsam ausschleichen zu lassen. 

 

Apportieren

Auch diese Übung haben wir in viele kleine Einheiten zerlegt. Anfangs hat er geknautscht, das letzte apportieren war schon ohne Knautschen. Was mir so gut gefallen hat, dass die Übungen in klein klein zerlegt wurden. Die Gefahr besteht ja immer, dass man einfach zu viel auf einmal von seinem Vierbeiner verlangt. Mir ist auch erstmalig so richtig bewusst geworden, wie man das Knautschen abstellen kann. Belohnung möglichst tief halten, damit Hund das Apportel gar nicht erst knautschen kann, ansonsten würde es nämlich aus dem Maul fallen. 

 

Rechter und Linker Winkel

Direkt nach dem Winkel anhalten, dass war unsere Aufgabe. Tempo reduzieren und konzentriert in die Winkel ohne Hilfen. Gar nicht so einfach.

 

Bei den anderen Teams gab es andere Baustellen, z. B. Rückwärts, Steh bei Fuss, Voran, Pilone, zum Target aus verschiedenen Winkel, der Vorsitz aus verschiedenen Winkeln und noch einiges mehr. Auch da gab es sehr interessante Lösungsansätze.

 

Mein Fazit: Ein Seminar was mich wirklich einen großen Schritt nach vorne gebracht hat. Wir werden die Corona-Pause nutzen, um kleine Feinheiten auszuarbeiten. Brigitte ist eine wunderbare Trainerin mit Herz und Sachverstand. Es hat riesig Spaß gemacht und die Zeit verging im Fluge. Ich freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung.

 

Danke an Brigitte für ihre Geduld mit uns Anfängern, danke an Britta fürs organisieren, Danke an den Fotografen Lino Lohde-Lehnick, der uns die tollen Bilder zur Verfügung gestellt hat und danke an das gesamte Team für die tolle Versorgung.


13.07.2019


05.06.2019 - Mantrailing - Trainingsgruppe Finderwille Köln

Marita, Arno, Wolfgang und Sabrina waren mit uns vor Ort und haben unter Anleitung von Marianne und Peter Harperscheidt in Brühl getrailt. Es gab für mich einen kleinen Einblick in die Welt der Supernasen, wie ich meinen Hund lesen kann und über Windverhältnisse, die eine wichtige Rolle spielen. Bewundernswert, was die Vierbeiner leisten können. Zuvor waren wir noch mit den Hunden am See. Es war ein toller Tag mit tollen Hunden und sehr lieben Freunden. Danke an Arno für die Fotos am See und Danke an Marianne für die Trail-Fotos.


30.05. - 02.06.2019 - Crea Canis Seminar - Roots

....mit Tutorin Antje Engel und drei weiteren Trainern (Annette, Vanessa und Sonja).

 

Ein Seminar für alle Hundefreunde, ob "Neulinge" oder "alte Hasen, Alltagshundler oder Sportskanonen", so wurde es in der Ausschreibung formuliert.

 

Emotionalität, Variabilität im Spiel und Individualität im Team Mensch-Hund. Das galt es theoretisch zu verstehen und praktisch umzusetzen.

 

Team Bildung Roots

"Die Häufigkeit und die Art des Spielens ist ein Gradmesser für die Mensch-Hund-Beziehung! Dies u. a. auch deshalb, weil das zwischenartliche Spiel nicht nur nützlich ist für die Ausbildung und das Training der Hunde, sondern auch für die Entwicklung und Stärkung eines emotionalen Bandes zwischen Mensch und Hund" - Bradshaw 2015.

 

Das Basisprogramm für ein sicheres und belastbares Fundament in der Teambildung. Das Spielen ist mehr als eine Nebensache. Es ist DER Grundstein einer erfolgreichen Teambildung.

 

Im richtigen und engagierten Spielen mit dem Hund - mit und ohne Spielobjekt - werden Verhaltensweisen von Hunden, deren Sprache und Ausdruck aufgezeigt, erklärt und Handlungskompetenz gefördert. Alles, was motiviert wird eingesetzt und ist erlaubt. Im Gegenzug geht es um Gelassenheit und Ruhe, die Akzeptanz von Autoritätssignalen und das Befolgen von Regeln - richtige Kommunikation ist das Zauberwort.

 

Stets steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht das Spielobjekt oder die Belohnung. Dies wird gefördert durch emotionales und soziales Lernen. Gepaart vom Verständnis der Anderartigkeit lernen Mensch und Hund in kleinen Teilschritten ein harmonisches Team mit Qualität und Bestand bis ins hohe Alter zu werden.

 

Das Seminar begann am Donnerstag Nachmittag mit einem Vortrag und endete am Sonntag Nachmittag mit einer ausführlichen Fragerunde. Es waren wundervolle Tage mit tollen Trainern, ganz lieben Freundinnen und einer Rundumversorgung, welche einem First-Class Hotel in nichts nach stand. Danke an das Team der Hundefreunde Niederelvenich, es hat uns an nichts gefehlt und wir kommen gerne wieder. Es war ein arbeitsreiches, erfolgreiches langes Wochenende mit vielen Aha-Effekten und vielen Glücksmomenten. 

Roots“ - die Basis von Crea Canis - stand am Wochenende vom 31.05. bis zum 02.06. auf unserem Lehrplan. 
Am Donnerstag Abend begann alles mit einem sehr informativen Theorievortrag der Seminarleiterin Antje Engel und einem ersten Kennenlernen der Teams.
Die Philosophie von Crea Canis, Wissen über Kommunikation, Motivation, Regeln und Spiel, wurde von allen gelebt und praxisnah an die Teams gebracht. 
Jeder wurde dort abgeholt wo er stand und durch ein tolles Trainerteam intensiv begleitet.
Roots-Bausteine
Die soziale Bindung 
die Motivation (Intrinsisch und Extrinsisch) 
das Spiel 
die Autorität 
die Kommunikation.
Wir haben gelernt, dass die Aufmerksamkeit des Hundes die Grundvorraussetzung ist, um überhaupt mit ihm kommunizieren zu können.
Theorie, Praxis ohne und dann mit Hund, und im Anschluss die Auswertungen der Teams, so waren die Tage aufgebaut.
 
Freitag, 31.05.2019
Themen:
-aktive und passive Bestätigung (Operand und klassisch)
-Freiwillige Aufmerksamkeit
-Bestätigungssignal konditionieren
-Andocken (Magnet) und Führen
-Aufmerksamkeit mit Marker und Bestätigung
-Mobiles Schau (Hund schaut, Futterschüssel hoch, etwas einfüllen, ist der Hund im Blickkontakt mit dem Hundeführer dann das „komm“, rückwärts gehen, Marker setzen wenn Hund es gut gemacht hat und Hund die Schüssel reichen
-Welche Möglichkeiten bei Spaziergänge bestehen, um sich interessant zu machen (z. B.  stehenbleiben, was Interessantes finden, verstecken, Spielaufforderung, Laufspiel, Markerspiel)
-Emotionale Position - Steh
-beobachtend, abwartend, aufmerksam - Sitz
-lauernd, ausruhend - Platz
-Sozialmotivation, Objektfreies Spiel
-wenn beim Jagen der Focus einmal gesetzt wurde, dann kommen Außenreize nicht mehr beim Hund an
-wie schaffe ich es, ohne Futter oder Spiele durch eine markierte Gasse? (in der Gasse stehenbleiben, Kreis laufen, Richtungswechsel, hochhüpfen, Körpersprache sollte klar sein)
-wie kann ich meinen Hund einstimmen? - mit einem Spiel, Akustik, Mimik.
-Ausstrahlung beim Hund geht verloren, wenn der Hundeführer die Körperspannung verliert.
-nicht immer nur daran denken, was nicht klappt.
-Hund annehmen wie er ist.
 
Am Ende des Tages war allen Teilnehmern der Unterschied zwischen Marker und Auslöser sonnenklar und es wurde richtiges Verhalten mit einem Marker (Yip oder Yap in höchsten Tönen, war überall zu hören) und einem anschließenden Futterstück belohnt. Wo es noch zu Beginn bei einigen Teams diverse Verständigungsprobleme gab, sah man schon am Ende des ersten Übungstages enorme positive Veränderungen. Hunde, die alles andere im Kopf hatten, nur keine Kommunikation mit Frauli oder Herrli waren auf einmal aufmerksam und kooperativ um gemeinsam Spaß zu haben. Wir kamen dem Ziel, einen freudigen, hoch motivieren Hund an der Seite zu führen Schritt für Schritt näher.
 
Samstag, 01.06.2019
-Duldung
-Spiel - Spieleigenschaften z. B. Spielfreude - Spielformen - Spielsignale - Spielqualitäten
-Objektspiele, selber in Beute verwandeln, aktive Belohnung
-freies Spiel - keine Ziele, aber Regeln
-soziales Spiel - ich werde zur Beute
-Spieltechniken (Hundeführer hält mit der rechte Hand ein langes Leckerlie vors Menschengesicht, dann der Auslöser und über die linke Schulter wegdrehen und so schnell es geht weglaufen, mit der Beute auf Augenhöhe des Hundes. Leckerlie in der linken Hand, dann erfolgt das Wegdrehen über die rechte Schulter.
-nächster technischer Schritt (Wechsel, Haken schlagen und Richtungswechsel)
-Anbisshaltung (Hund darf nach Freigabe anbeissen), Kerzenhaltung  (kein Anbiss)
-langsame Bewegung: Erwartungshaltung, Spannung, Schleichen, Spannungsaufbau und Mäusesprung.
-Achtungsgeste (gerade aufgerichtet und konzentriert)
-Magnetspiel (durch die Beine und Bogen)
-Handwechsel
-Beutespiel ist nicht zu Ende, wenn Anbiss erfolgt ist
-Spiel mit dem Hund, welche Möglichkeiten gibt es? (Rucken, Peitsche, Nachfassen, Schütteln, wegdrängen Ablenken, Zeigegestik 
- Handtouch (mit der Futterhand wird es dem Hund schmackhaft gemacht, Futter geben, Futterhand weg und Touch-Hand vor.
 
Am Ende des Tages waren alle Teams in der Lage, ihre Hunde wieder runterzufahren. Die Schmusi-Stellung hat gezeigt, wie man mit der richtigen Technik den Hund in den Zustand der Ruhe und Entspannung bringen kann. 
 
Sontag, 02.06.2019
-Objektfreies Sozialspiel 
-Autoritätsaktzeptanz
-Futterspiel
-Magnetspiel
-Beutespiel
-Beutejagen
-Abgeben der Beute
-Aus bedeutet, neue Jagd beginnt, Auslöser, Beute, Wegrennen
-Auslöser
-Berührung: Streicheln / Kontaktspiele (aktivieren=ohne Hilfsmittel und der Hundeführer der Spielpartner ist und dämpfen =runterfahren). Hund darf sein Maul dosiert einsetzen.
-aktive und passive Beisshemmung = Dosis finden, Menschenhaut ist Tabu
-Beruhigungsspiel
-geistiger Zügel mit gespreizter Hand (warum gespreizt? die Hand wirkt größer, mann kann durchsehen)
-Erwartungshaltung (Zügel vor Spiel)
-Was ist ein geistiger Zügel? Die gespreizten Hand dient dazu, den Hund vom Futternapf fernzuhalten (wir hatten es mit einer kleinen Futterschüssel geübt), der in der anderen Hand verheißungsvoll getragen wurde, um ihn dann nach erfolgreichem Spannungsaufbau und „Zügeln“ freizugeben. 

-Zügel in Dynamik - Erwartungshaltung - positiv gestimmt

-Latentes Lernen (unbewusstes lernen)
-spannend machen, Auslöser, ich werde zur Beute, Jagdstimmung
-fangnah = hohe Motivationen
-Soziale Motivation (Laufspiel, Berührung, Mimik, Gestik, Akustik 
Im Anschluss saßen nochmals alle zusammen und haben die Tage Revue passieren lassen. 
Tolle Trainer, liebe hundeverrückte Menschen, viel Input, leider zu heiß, ein toller Veranstaltungsort, super Organisation, wundervolle Bewirtung. 
Alles im Allem, die Endnote sehr gut ist nicht übertrieben.
Malik hat das Wochenende super gemeistert und war mit voller Begeisterung bei der Sache. Ich bin stolz auf unser blondes Männlein, denn trotz der großen Hitze war er immer für die einzelnen Trainingseinheiten mit mir zu motivieren. Es hat riesig Spaß gemacht einen durchlässigen, geschmeidigen und immer arbeitsbereiten Hund an meiner Seite zu führen. Schauen wir mal, wo uns unser weiterer Weg hinführt. Ich werde mich weiter aus meiner Komfortzone heraus bewegen und werde bemüht sein, für Malik und Gavin immer authentisch zu sein.

18.05.2019 - Malik 10 Monate beim Schutzdienst.....

Der junge Hund lernt in Gesellschaft anderer Hunde (die sogenannte Ringhetze).


17.05.2019 - Dortmunder Westfalenhalle....

Zur Europasiegerschau 2019 haben wir Austin und Lisa begleitet. Diese Chance haben wir gleich mal genutzt mit kleinen Spiel- und Laufeinheiten.


09.12.2018 - News aus der Welpenstunde


20.10.2018 - Welpenstunde

erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Heute ging es wieder um das leidige Thema "Leinenführigkeit".....und im Anschluss was fürs Sozialverhalten.....


13.10.2018 - Welpenstunde


03.10.2018 - Üben bleibt noch immer Spiel.....


26.09.2018 - die ersten "Fussgeh"-Versuche -Üben bleibt Spiel....