Über uns


Der Weg zum eigenen Hovawart

 

Träume gibt es immer wieder, erfüllbare und nicht zu realisierende Träume.

 

Einige sind gar nicht so unrealistisch, aber durch die tatsächlichen Lebensumstände rücken sie in weite Ferne.

 

Einer dieser jahrelang latent vorhandenen und von Zeit zu Zeit deutlicher werdenden Wünsche meines Mannes Rolf war der nach einem eigenen Hund. Ich selbst hatte zeitweise bis zu drei eigene Pferde und dabei wenig Spielraum für einen Hund. Außerdem waren wir beide berufstätig.

 

Das Pferd steht außerhalb der "eigenen vier Wände" in einer Box (was auch nicht gerade ideal ist) und wartet den überwiegenden Teil des Tages und der Nacht auf seine Besitzer. Bei einem Pferd hat man dieses einsame Leben akzeptiert, auch mit der Begründung, dass es in der Nachbarbox weitere Pferde gibt, immer Menschen im Stall sind, sie Weidegang haben und die Pflege und Mahlzeiten geregelt sind. Bei einem Hund ist das anders.

 

Aber es gibt ja immer noch Eltern. Vielfach in Anspruch genommen beim eigenen menschlichen Nachwuchs, warum nicht auch für einen Hund?

 

Meine Mutti war sofort bereit. Sie hatte selbst Katzen, liebte den Umgang  mit Tieren, nur Pferde waren ihr eigentlich zu groß und flößten ihr zu viel Respekt ein. Außerdem hatte sie selbst in vergangenen Jahren eine Boxerhündin. Eine Frage und eine klare Antwort brachten uns auf die Siegerstrasse in Sachen Hund.

 

Aber es sollte ja nicht irgendein Hund sein. Nein, mein Mann schwärmte seit vielen Jahren für Hovawarte, hatte viele Bücher zu diesem Thema gelesen und hatte mich mal mit nach Dortmund zu einer Hundeausstellung, und dort speziell zum Hovawart-Info-Stand, mitgenommen.

 

Weihnachten 1997 stand vor der Tür. Ich hatte mich fest entschlossen, meinem Mann als Überraschung einen Hovawart-Welpen zu schenken. Aber die bekommt man Gott sei Dank nicht im Kaufhaus an der Ecke. Der Leiter der Polizeihundestaffel Mönchengladbach war mir behilflich. So kam ich an Gudrun Heiß und den Zwinger "vom Wittlerdamm". Damals wusste ich noch nicht, dass sich daraus eine, wenn auch durch ihren plötzlichen Tod bedingt, kurze aber innige Freundschaft ergeben sollte. Und über die Freundschaft hinaus durch Gudrun auch für mich ein heute nicht mehr weg zu denkender Bezug zum Hovawart, seiner Zucht, verbunden mit Ausstellungen, Körungen usw.

 

So bekam mein Mann seinen ersten Welpen. Unter Vorspielung falscher Tatsachen lockte ich ihn nach Greven zu Gudrun Heiß und den gerade geborenen Welpen.

 

Heiko vom Wittlerdamm (Don)

(geboren 01.11.1997 - gestorben 03.02.1998)

Leider blieb unser Glück nicht unbetrübt. Schon nach wenigen Wochen fiel unser "Don", so hatten wir den ersten Hovi genannt, beim Spaziergang im ersten Schnee des Jahres um und verstarb in Rolf´s Armen auf dem Weg zum Tierarzt. Ein Herzklappenfehler.

 

Wir waren traurig und entmutigt, und auch jetzt war es Gudrun Heiß, durch die wir unser Vertrauen und den Spaß am Vierbeiner wieder gefunden hatten. Bei ihr bekamen wir unseren

 

Iron vom Wittlerdamm (Ron)

(geboren 04.05.1998 - gestorben 08.01.2012)

und später auch Kosta vom Wittlerdamm.

(geboren 15.12.1999 - gestorben 30.01.2013)

Anfang 2011 zog Gregis Gunari von Finas Stern bei uns ein.

Gregis ein Enkel von Kosta und ein Urenkel von Ron.

Gregis durfte noch ein Jahr mit Ron verbringen, bevor Ron am 08.01.2012 verstarb.

Am 31.12.2012 zog Gavin von den Grander Tannen bei uns ein.....

Er hatte leider nicht mehr so eine lange Zeit mit Kosta....

Kosta verstarb am 30.01.2013.

Am 10.06.2005 haben wir nach 14 gemeinsamen Jahren in Ratingen geheiratet.